Das erste Kapitel beginnt mit Veränderungen – Alle guten Dinge sind Drei:
Die für mich natürlich wichtigste und schönste Veränderung liegt darin, dass ich es geschafft habe, meine Arbeitszeit zu reduzieren und dadurch – natürlich mit finanzieller Einbuße – aber auch mehr Lebensqualität gewonnen habe. So starte ich dann mit etwas mehr Freizeit in ein hoffentlich Gutes Neues Jahr.
Die zweite Veränderung besteht darin, dass ich aus beiden Damen-Mannschaften (Verband und Betriebssport) ausgeschieden bin und mich völlig neu orientiert habe. Ab sofort spiele ich in einem ganz neuen Verein und bin dazu noch von einer neuen Mannschaft aufgenommen worden, in deren Kreis ich mich schon jetzt sehr wohl fühle. Auf Empfehlung eines Freundes, der im Vorstand dieses Vereines ist, kam ich zu dieser Mannschaft, sie spielen „Damen 40“ in der Meisterklasse und sind in diesem Jahr abgestiegen in die Verbandsoberliga. Das Spielniveau der Damen ist sehr gut und eigentlich habe ich mich erst gar nicht getraut, mit ihnen zu spielen. Aber ich habe Mut und Nervenstärke bewiesen und mit der Mannschaft – von denen ich niemanden kannte – drei Stunden gespielt. Klar sind sie teilweise sehr viel besser als ich, aber ich war froh, dass ich noch ganz gut mithalten konnte. So haben diese Damen nach dem Spiel schon beschlossen, dass sie mich gern aufnehmen würden. Der Abschied von meinem „Hallen-Verein“, in dem ich seit 11 Jahren spiele, ist mir trotzdem sehr schwer gefallen. Es ist eben nicht immer leicht etwas völlig Neues zu beginnen. Denn: Was man hat, das kennt man, aber was kommt, das kennt man nicht. Trotzdem bin ich in diesem Punkt meinem Bauchgefühl gefolgt und das fühlt sich sehr gut an. Schließlich kann man keine neuen Ufer erreichen, wenn man das alte nicht verlässt.
Die dritte Veränderung habe ich in meiner Wohnung vorgenommen. Ich habe mir eine neue Couch geleistet, die nächste Woche geliefert wird und damit verabschiede ich mich auch mal wieder von einem Gegenstand, der mit langjährigen Erinnerungen, Erlebnissen und Umzügen verbunden ist. Aber ich freue mich auf ein neues „Wohngefühl“ und auf die Veränderungen in 2010!
Und so wage ich zu zitieren: „Alles wird gut“!
Eure Ronja
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Nein, es gibt kein neues Buch!
Ein „Lebensbuch“ kann man zu Lebzeiten gar nicht neu schreiben, es begleitet uns von A-Z und von daher endet es, wenn die Zeit gekommen ist.
Dieses bisher geschriebene Buch gehört zu mir, alle Erlebnisse darin ob gute oder schlechte, sind „meine“ Erlebnisse, die mich zu dem gemacht haben, was ich jetzt bin und mich dahin gebracht haben, wo ich jetzt stehe. Man kann dieses Buch auch nicht einfach zuklappen und wegstellen. Damit würde man einen Teil seines Lebens wegstellen, aber alle Erfahrungen sind wichtig, um daraus etwas zu lernen. So könnte dieses „Lebensbuch“ auch „Lernbuch“ heißen. Durch diese Erkenntnis weiß ich jetzt endlich auch, warum ich die leeren Seiten nicht füllen konnte… – und manchmal muss man eben auch auf „alte“ Ressourcen zurückgreifen.
In der Bibel gibt es auch ein „Altes“ und ein „Neues Testament“ und so wird es in meinem Buch einen „Alten Teil“ und einen „Neuen Teil“ geben. Das Schöne daran ist, dass ich es SELBST schreiben und jederzeit immer wieder ein neues Kapitel beginnen kann!
Nachdem ich für mich diese wichtige Erkenntnis getroffen habe, beginnt der NEUE TEIL genau JETZT!
Das war mein Prolog zum NEUEN TEIL.
Bis später…
Eure Ronja
Aufgrund einiger besorgter Mails in meinem Posteingang, muss ich doch ein kleines Lebenszeichen in meinen blog setzen.
Wie Ihr seht, ist das Schreiben eines neuen Buches gar nicht so einfach. Immerhin braucht es seine Zeit, bis man alle Kapitel des alten Buches sortiert, abgeheftet, abgeschlossen und weggestellt hat. Dazu kommt, dass „aller Anfang schwer ist“ und der Anfang eines neuen Buches ganz besonders. Es fehlt erst einmal die Struktur, die Einleitung, der Hauptteil und mit dem Ende möchte ich mich jetzt gar nicht erst beschäftigen, da mir der Hauptteil noch fehlt.
Es ist nicht so, dass ich untätig herumgesessen hätte – nein, ich habe schon mehrfach den Versuch gewagt, etwas Neues zu schreiben. Aber nach einigen Sätzen stelle ich fest, nein, das ist es nicht, dass ist ja jetzt wieder nichts wirklich Neues, dass kennt man doch schon. Manche Sätze erinnern an Kapitel aus dem alten Buch, wie soll da etwas Neues entstehen?
So sitze ich jetzt also immer noch vor dem ersten leeren Blatt und komme zu dem Schluss: Es wäre schön, wenn man zu zweit „ein“ Buch schreiben könnte. Eine Idee hätte ich da auch schon; allerdings ist die geklaut aus dem Buch „Gut gegen Nordwind“ und die Fortsetzung „Alle sieben Wellen“ von Glattauer. Wirklich klasse diese Bücher und vor allem auch die Geschichte, deren Ende ich hier natürlich nicht verrate, denn nur „selbst lesen“ macht klug und außerdem wäre die Spannung dahin.
Nun übe ich mich also in Geduld und warte auf neue Einfälle und neue Ideen. In der Zwischenzeit geht mein Leben neben der Arbeit natürlich mit Tennis as usual und anderen Freizeitaktivitäten weiter. Dabei bin ich dabei, auch tennismässig ein ganz neues Kapitel zu kreieren und einen ganz neuen Anfang in einem völlig fremden Verein zu wagen. Aber davon mehr zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich dann, wenn ich wieder „klar“ sehe.
Macht Euch also keine Sorgen, wenn ich mal zeitweise nichts schreibe. Ich bin nämlich im Moment vollauf mit „MIR“ beschäftigt und damit auch schon fast überfordert.
Also bis bald liebe Freunde!
Herzlichst Eure Ronja!
PS: Und hier noch ein Spruch, der ganz gut zum Buch passt

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Heute als Tagesspruch gesehen bei www.zitante.de:

Gespeichert unter: Aphorismen
Spruch des Tages, gesehen bei: www.zitante.de

Das Leben eines Menschen
ist gefärbt von seiner Vorstellungskraft.
Marc Aurel
in einem neuen Buch ….
An diesem Wochenende hatte ich endlich einmal Zeit ein wenig „herumzugammeln“ und mich mit mir zu beschäftigen. Da habe ich über das neue Buch nachgedacht und mir die Frage gestellt, was könnte darin enthalten sein, was für neue Geschichten schreibt das Leben?
Auf jeden Fall sollte es nicht wieder eine gleiche Geschichte – mit anderen Darstellern sein. Um eine andere Geschichte zu kreieren, muss sie wohl erst einmal in der Vorstellung Gestalt annehmen. Also eine Vision muss her… – aber… ich habe keine bzw. noch gar keine genaue Vorstellung, wie eine andere Geschichte aussehen könnte. Ein Märchen oder ein Traum sollte es jedenfalls nicht sein, sondern realistisch nachvollziehbar und mit glücklichem Ende.
Momentan lebe ich getreu nach dem Motto „carpe diem“, wie ich es mir zu Beginn des Jahres vorgenommen habe. Aber ich glaube, das ist noch nicht alles.
Im neuen Buch sollte ICH die „Hauptrolle“ spielen und nicht irgendwelche „Traumprinzen“ oder besser gesagt „Alptraumprinzen“, die mehr Energie rauben, als geben. WERTSCHÄTZUNG wird in diesem Buch groß geschrieben und zwar schon ab der ersten Seite, das habe ich mir versprochen.
Während ich so über den Inhalt des Buches nachdenke, kommt mir das Lied von Hildegard Knef in den Sinn:
„FÜR MICH SOLL’S ROTE ROSEN REGNEN…“
In diesem Fall könnte ich mich sogar mit „Regen“ anfreunden
)
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Seit Wochen herrschen in Berlin chaotische Zustände im S-Bahn und Zugverkehr – gehört ja irgendwie beides zur Bundesbahn. Ich habe mich ja schon immer gewundert, wozu es eigentlich Fahrpläne gibt, wenn der Zug oder die S-Bahn nicht nach Fahrplan kommt, sondern irgendwann – keiner weiß so genau wann. Ist man allerdings der Ansicht, man kann sich Zeit lassen, der Zug kommt ja sowieso immer zu spät, da irrt man sich gewaltig, denn genau dann, fährt er sogar eine Minuter früher ab als sonst. Fahrpläne…????? – kennt die DB offensichtlich nicht.
Also, in Berlin wurden vor Monaten plötzlich von einem auf den anderen Tag die Hälfte der S-Bahnen aus dem Verkehr gezogen, da ging es um fehlerhafte Räder bzw. fehlende Kontrollen. Das Chaos in Berlin brach aus… Es fuhren nur noch wenige S-Bahnen die natürlich total überfüllt mit Menschen waren. Für dieses Chaos wurden dann schlichtweg einige Vorstände entlassen, die Züge in die Werkstätten gefahren und größzügigerweise wurden von der DB zusätzliche Regionalexpress-Züge auf den Strecken eingesetzt, auf denen kein S-Bahnverkehr mehr war.
Dies Züge wurden just letzte Woche wieder „aus dem Programm“ genommen, da die S-Bahn ja wieder mit einigen Zügen regelmässig fahren konnte…
Heute morgen war ich wie üblich auf dem Weg zum Bahnhof. Mist, etwas zu spät, aber zum Glück kam der Regionalexpress heute auch wieder 5 Minuten zu spät, was mir sehr entgegen kam. Also bis Hauptbahnhof war ich noch im Tal der Ahnungslosen, aber dann erwachte ich aus meinem Traum, wie üblich in die S-Bahn umsteigen zu können und zwei Stationen zur Arbeit zu fahren. Nein… es ging gar nichts mehr.
Denn: 3/4 der S-Bahnen wurden aus dem Verkehr gezogen wegen defekter Bremsen – dient ja zum Glück unserer Sicherheit, das nehmen wir doch gern in Kauf. Aber… wer wird denn dieses Mal dafür entlassen??? Wer ist Schuld an der Misere??? Ich meine die Züge waren doch alle in der Werkstatt wegen der defekten Räder – wieso wurden die Bremsen da nicht gleich mit kontrolliert??? Fragen, die man sich vermutlich logisch nicht beantworten kann, wenn man nicht zum Vorstand der DB gehört.
Der S-Bahnhof am Hbf. war voll gesperrt, die Strecke wurde nicht mehr befahren – da keine Züge vorhanden. Der nächste Regionalexpress zum Alexander-Platz kam erst nach einer halben Stunde.
Verzückt von der Vorstellung einmal diese luxuriöse U-55 auszuprobieren und zwei Haltestellen bis zum Brandenburger Tor zu fahren, machte ich mich auf die Suche zu dieser U-Bahn. Im Wirrwarr des Hauptbahnhofes habe ich dann den Zugang gefunden und mich gewundert, dass ich völlig allein auf dem Bahnsteig stand. Diese Luxusbahn kennt scheinbar niemand. Der Zug kam nach 7 Minuten, obwohl die Anzeigetafel 3 Minuten anzeigte – die Uhren funktionieren vermutlich nicht
. Welch ein Wunder, ein zweiter Gast fand sich ein und wir haben den Luxus der zwei Stationen in einem völlig leeren Zug genossen. Wahnsinn – die Haltestation „Bundestag.“ Für wen wurde die Bahn eigentlich gebaut???? Niemand stieg aus und auch niemand ein und ganz bestimmt nicht Abgeordnete oder Bundestagsangehörige, die fahren ja schließlich alle mit Dienstwagen – manchmal sogar bis nach Spanien. Ankunft am Brandenburger Tor – eine Luxusfahrt ohne Fahrgäste und das für zwei Stationen.
Genial, aber wann kommt der nächste Bus oder vielleicht sogar eine S-Bahn?? Am Bus stand die Info in 10 Minuten, also dann doch lieber mal schnell wieder abtauchen in den Untergrund zur S-Bahn. Keine Anzeige, keine Durchsage, aber – oh Wunder – ein Informationshäuschen war besetzt mit einer förmlich auf dem Sitz zu zerfließenden Brötchen-schmatzenden und Bildzeitung-lesenden DB-Informantin, die entsetzt und genervt aufsah, als ich unverschämterweise wissen wollte, wann die nächste S-Bahn kommt. Ich wurde angeranzt „woher soll ick dat denn wissen, se sehen doch, dat Chaos herrscht, ick kann ja schließlich och nix dafür und kann Ihnen keene Auskunft jeben, wartense eenfach mal ab..“. Danach schaltete sie die Sprechanlage ab und widmete sich wieder ihrem Brötchen, dem Kaffee und der Bildzeitung. Toll… – inzwischen war ich auch schon ziemlich genervt. Während meiner Überlegungen, ob ich lieber 20 Minuten zu Fuß gehe oder noch einige Minuten warten sollte, entschied ich mich zu gehen, als es plötzlich und unerwartet doch aus einem Tunnel rumpelte… Die S-Bahn – oh Wunder – fuhr ein und ich quetschte mich auch noch hinein. Unterwegs plagte mich die Platzangst und ich dachte „Laufen wäre besser gewesen“.
Für meine Fahrt zur Arbeit habe ich heute zwei Stunden gebraucht, kam eine Stunde zu spät und und muss die wieder nacharbeiten, dafür darf ich dann auch wieder eine Stunde mehr für den Rückweg einplanen – oder sollte ich vielleicht gleich hier im Büro übernachten?
Schade, dass ich nicht im Bundestag arbeite, da könnte ich wenigstens mit der Luxus-U-Bahn eine Station fahren…- eine U-Bahn so überflüssig und sinnlos wie ein Kropf… – aber dafür wenigstens echt teuer!
Was mich allerdings am meisten wundert ist, dass die Berliner das hinnehmen, als sei das der ganz normale Alltag. Sie warten, warten und warten und quetschen sich in übervolle Züge, als sei das das Normalste von der Welt. Schade, dass ich diese Mentalität nicht habe…
Ne, ne, ne Berlin – kein gutes Bild für eine Hauptstadt! Bei den chaotischen Zuständen tun mir die Touristen richtig leid…
Morgen also wieder das Fahrrad mobilisieren, zum Glück ist ja noch nicht Winter….
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0908/berlin/0034/index.html
Jedes Buch enthält einen Schluss-Satz, egal wie viele Fortsetzungen es geben mag, aber irgendwann ist jede Schwarte einmal zu Ende.
Wenn das Buch überwiegend gut war, liest man es gern ein zweites Mal, manche Bücher aber, die von Spannung und Dramatik getragen wurden, legt man erst aus der Hand, wenn der Schluss-Satz gelesen wurde, aber man ist enttäuscht von dem Ende und oftmals sind das solche Bücher, die man am besten sofort entsorgt und kein zweites Mal mehr liest. Man tut gut daran, das Buch mit dem letzten Kapitel endgültig abzuschließen und auf eventuelle Fortsetzungen, die das Leben schreibt, zu verzichten.
ES WIRD ZEIT für ein neues Kapitel – oder besser gesagt für ein NEUES BUCH!
Eine schöne Vorstellung, ein leeres Blatt vor sich zu haben und eine neue Geschichte zu schreiben. In diesem Sinne verzichte ich auf eine Fortsetzung der Geschichte „Es war einmal…“ und beginne mit einem neuen Blatt und einem leeren Buch. Ich weiß schon jetzt, dass es „langweilig“ bestimmt nicht werden wird und ich denke, dass ¬ egal wie es endet ¬ kein unbeschriebenes Blatt darin enthalten bleibt.
Es bleibt spannend….
Liebe Grüße allen meinen Freunden!
Eure Ronja
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Berlin: U-Bahn der Rekorde
Schon vor Fahrantritt stellt die neue Mini-U-Bahnlinie U55 zahlreiche Rekorde auf.
- 1,8 Kilometer Streckenlänge – kürzeste Linie Berlins
- 3 Minuten Fahrzeit – schnellste Linie
- 3 Stationen (Brandenburger Tor, Bundestag, Hauptbahnhof)
- 178.000 Euro Baukosten pro Meter Gleis
(Quelle: Berliner Morgenpost, 7.8.2009)
Schön, da weiß man/frau wenigstens warum Berlin so arm ist…
Ein schönes Wochenende aus der armen „Hauptstadt“
wünscht Ronja