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Heute als Tagesspruch gesehen bei www.zitante.de:

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Spruch des Tages, gesehen bei: www.zitante.de

Das Leben eines Menschen
ist gefärbt von seiner Vorstellungskraft.
Marc Aurel
in einem neuen Buch ….
An diesem Wochenende hatte ich endlich einmal Zeit ein wenig „herumzugammeln“ und mich mit mir zu beschäftigen. Da habe ich über das neue Buch nachgedacht und mir die Frage gestellt, was könnte darin enthalten sein, was für neue Geschichten schreibt das Leben?
Auf jeden Fall sollte es nicht wieder eine gleiche Geschichte – mit anderen Darstellern sein. Um eine andere Geschichte zu kreieren, muss sie wohl erst einmal in der Vorstellung Gestalt annehmen. Also eine Vision muss her… – aber… ich habe keine bzw. noch gar keine genaue Vorstellung, wie eine andere Geschichte aussehen könnte. Ein Märchen oder ein Traum sollte es jedenfalls nicht sein, sondern realistisch nachvollziehbar und mit glücklichem Ende.
Momentan lebe ich getreu nach dem Motto „carpe diem“, wie ich es mir zu Beginn des Jahres vorgenommen habe. Aber ich glaube, das ist noch nicht alles.
Im neuen Buch sollte ICH die „Hauptrolle“ spielen und nicht irgendwelche „Traumprinzen“ oder besser gesagt „Alptraumprinzen“, die mehr Energie rauben, als geben. WERTSCHÄTZUNG wird in diesem Buch groß geschrieben und zwar schon ab der ersten Seite, das habe ich mir versprochen.
Während ich so über den Inhalt des Buches nachdenke, kommt mir das Lied von Hildegard Knef in den Sinn:
„FÜR MICH SOLL’S ROTE ROSEN REGNEN…“
In diesem Fall könnte ich mich sogar mit „Regen“ anfreunden
)
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Seit Wochen herrschen in Berlin chaotische Zustände im S-Bahn und Zugverkehr – gehört ja irgendwie beides zur Bundesbahn. Ich habe mich ja schon immer gewundert, wozu es eigentlich Fahrpläne gibt, wenn der Zug oder die S-Bahn nicht nach Fahrplan kommt, sondern irgendwann – keiner weiß so genau wann. Ist man allerdings der Ansicht, man kann sich Zeit lassen, der Zug kommt ja sowieso immer zu spät, da irrt man sich gewaltig, denn genau dann, fährt er sogar eine Minuter früher ab als sonst. Fahrpläne…????? – kennt die DB offensichtlich nicht.
Also, in Berlin wurden vor Monaten plötzlich von einem auf den anderen Tag die Hälfte der S-Bahnen aus dem Verkehr gezogen, da ging es um fehlerhafte Räder bzw. fehlende Kontrollen. Das Chaos in Berlin brach aus… Es fuhren nur noch wenige S-Bahnen die natürlich total überfüllt mit Menschen waren. Für dieses Chaos wurden dann schlichtweg einige Vorstände entlassen, die Züge in die Werkstätten gefahren und größzügigerweise wurden von der DB zusätzliche Regionalexpress-Züge auf den Strecken eingesetzt, auf denen kein S-Bahnverkehr mehr war.
Dies Züge wurden just letzte Woche wieder „aus dem Programm“ genommen, da die S-Bahn ja wieder mit einigen Zügen regelmässig fahren konnte…
Heute morgen war ich wie üblich auf dem Weg zum Bahnhof. Mist, etwas zu spät, aber zum Glück kam der Regionalexpress heute auch wieder 5 Minuten zu spät, was mir sehr entgegen kam. Also bis Hauptbahnhof war ich noch im Tal der Ahnungslosen, aber dann erwachte ich aus meinem Traum, wie üblich in die S-Bahn umsteigen zu können und zwei Stationen zur Arbeit zu fahren. Nein… es ging gar nichts mehr.
Denn: 3/4 der S-Bahnen wurden aus dem Verkehr gezogen wegen defekter Bremsen – dient ja zum Glück unserer Sicherheit, das nehmen wir doch gern in Kauf. Aber… wer wird denn dieses Mal dafür entlassen??? Wer ist Schuld an der Misere??? Ich meine die Züge waren doch alle in der Werkstatt wegen der defekten Räder – wieso wurden die Bremsen da nicht gleich mit kontrolliert??? Fragen, die man sich vermutlich logisch nicht beantworten kann, wenn man nicht zum Vorstand der DB gehört.
Der S-Bahnhof am Hbf. war voll gesperrt, die Strecke wurde nicht mehr befahren – da keine Züge vorhanden. Der nächste Regionalexpress zum Alexander-Platz kam erst nach einer halben Stunde.
Verzückt von der Vorstellung einmal diese luxuriöse U-55 auszuprobieren und zwei Haltestellen bis zum Brandenburger Tor zu fahren, machte ich mich auf die Suche zu dieser U-Bahn. Im Wirrwarr des Hauptbahnhofes habe ich dann den Zugang gefunden und mich gewundert, dass ich völlig allein auf dem Bahnsteig stand. Diese Luxusbahn kennt scheinbar niemand. Der Zug kam nach 7 Minuten, obwohl die Anzeigetafel 3 Minuten anzeigte – die Uhren funktionieren vermutlich nicht
. Welch ein Wunder, ein zweiter Gast fand sich ein und wir haben den Luxus der zwei Stationen in einem völlig leeren Zug genossen. Wahnsinn – die Haltestation „Bundestag.“ Für wen wurde die Bahn eigentlich gebaut???? Niemand stieg aus und auch niemand ein und ganz bestimmt nicht Abgeordnete oder Bundestagsangehörige, die fahren ja schließlich alle mit Dienstwagen – manchmal sogar bis nach Spanien. Ankunft am Brandenburger Tor – eine Luxusfahrt ohne Fahrgäste und das für zwei Stationen.
Genial, aber wann kommt der nächste Bus oder vielleicht sogar eine S-Bahn?? Am Bus stand die Info in 10 Minuten, also dann doch lieber mal schnell wieder abtauchen in den Untergrund zur S-Bahn. Keine Anzeige, keine Durchsage, aber – oh Wunder – ein Informationshäuschen war besetzt mit einer förmlich auf dem Sitz zu zerfließenden Brötchen-schmatzenden und Bildzeitung-lesenden DB-Informantin, die entsetzt und genervt aufsah, als ich unverschämterweise wissen wollte, wann die nächste S-Bahn kommt. Ich wurde angeranzt „woher soll ick dat denn wissen, se sehen doch, dat Chaos herrscht, ick kann ja schließlich och nix dafür und kann Ihnen keene Auskunft jeben, wartense eenfach mal ab..“. Danach schaltete sie die Sprechanlage ab und widmete sich wieder ihrem Brötchen, dem Kaffee und der Bildzeitung. Toll… – inzwischen war ich auch schon ziemlich genervt. Während meiner Überlegungen, ob ich lieber 20 Minuten zu Fuß gehe oder noch einige Minuten warten sollte, entschied ich mich zu gehen, als es plötzlich und unerwartet doch aus einem Tunnel rumpelte… Die S-Bahn – oh Wunder – fuhr ein und ich quetschte mich auch noch hinein. Unterwegs plagte mich die Platzangst und ich dachte „Laufen wäre besser gewesen“.
Für meine Fahrt zur Arbeit habe ich heute zwei Stunden gebraucht, kam eine Stunde zu spät und und muss die wieder nacharbeiten, dafür darf ich dann auch wieder eine Stunde mehr für den Rückweg einplanen – oder sollte ich vielleicht gleich hier im Büro übernachten?
Schade, dass ich nicht im Bundestag arbeite, da könnte ich wenigstens mit der Luxus-U-Bahn eine Station fahren…- eine U-Bahn so überflüssig und sinnlos wie ein Kropf… – aber dafür wenigstens echt teuer!
Was mich allerdings am meisten wundert ist, dass die Berliner das hinnehmen, als sei das der ganz normale Alltag. Sie warten, warten und warten und quetschen sich in übervolle Züge, als sei das das Normalste von der Welt. Schade, dass ich diese Mentalität nicht habe…
Ne, ne, ne Berlin – kein gutes Bild für eine Hauptstadt! Bei den chaotischen Zuständen tun mir die Touristen richtig leid…
Morgen also wieder das Fahrrad mobilisieren, zum Glück ist ja noch nicht Winter….
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0908/berlin/0034/index.html
Jedes Buch enthält einen Schluss-Satz, egal wie viele Fortsetzungen es geben mag, aber irgendwann ist jede Schwarte einmal zu Ende.
Wenn das Buch überwiegend gut war, liest man es gern ein zweites Mal, manche Bücher aber, die von Spannung und Dramatik getragen wurden, legt man erst aus der Hand, wenn der Schluss-Satz gelesen wurde, aber man ist enttäuscht von dem Ende und oftmals sind das solche Bücher, die man am besten sofort entsorgt und kein zweites Mal mehr liest. Man tut gut daran, das Buch mit dem letzten Kapitel endgültig abzuschließen und auf eventuelle Fortsetzungen, die das Leben schreibt, zu verzichten.
ES WIRD ZEIT für ein neues Kapitel – oder besser gesagt für ein NEUES BUCH!
Eine schöne Vorstellung, ein leeres Blatt vor sich zu haben und eine neue Geschichte zu schreiben. In diesem Sinne verzichte ich auf eine Fortsetzung der Geschichte „Es war einmal…“ und beginne mit einem neuen Blatt und einem leeren Buch. Ich weiß schon jetzt, dass es „langweilig“ bestimmt nicht werden wird und ich denke, dass ¬ egal wie es endet ¬ kein unbeschriebenes Blatt darin enthalten bleibt.
Es bleibt spannend….
Liebe Grüße allen meinen Freunden!
Eure Ronja
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Berlin: U-Bahn der Rekorde
Schon vor Fahrantritt stellt die neue Mini-U-Bahnlinie U55 zahlreiche Rekorde auf.
- 1,8 Kilometer Streckenlänge – kürzeste Linie Berlins
- 3 Minuten Fahrzeit – schnellste Linie
- 3 Stationen (Brandenburger Tor, Bundestag, Hauptbahnhof)
- 178.000 Euro Baukosten pro Meter Gleis
(Quelle: Berliner Morgenpost, 7.8.2009)
Schön, da weiß man/frau wenigstens warum Berlin so arm ist…
Ein schönes Wochenende aus der armen „Hauptstadt“
wünscht Ronja
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„Wer vom Glanz der Ferne geblendet ist,
kann das Funkeln zu seinen Füßen nicht sehen!“
Unbekannt
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„Bevor man etwas brennend begehrt, sollte man das Glück dessen prüfen,
der es bereits besitzt.“
François de La Rochefoucauld
Bei freidenkerin habe ich mir das Freundschaftsstöckchen mitgenommen und stelle hier meine Sicht dazu ein:
1. Hast du eine beste Freundin/besten Freund?
JA, widersinnerigerweise habe ich drei (alle guten Dinge sind drei) beste Freunde und nur eine Freundin
2. Bist Du schon einmal von einer Freundschaft so richtig enttäuscht worden?
JA, schon sehr viele Male und jedes Mal trifft mich das mitten ins Herz. Seit dem bin ich mit dem Begriff „Freundin“ etwas vorsichtiger geworden.
3. Welche Voraussetzungen stehen bei dir an erster Stelle bei einer Freundschaft?
an allererster Stelle „Ehrlichkeit“, woraus sich dann Vertrauen allein ergibt. Toleranz, Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und Sinn für Humor.
4. Wie steht es mit Internet-Freundschaften?
Ja, auch wenn sie nur virtuell sind, habe ich einige Kontakte, die ich sehr schätze und auf deren Meinung ich Wert lege und die mir oftmals wertvolle Hinweise geben, auf die ich nicht verzichten möchte.
5. Kannst du dich einer Freundin/Freund total öffnen und ihr/ihm alles anvertrauen?
Ich bin ein sehr offener Mensch und habe oftmals Menschen vertraut, die dieses Vertrauen mißbraucht haben, inzwischen bin ich etwas vorsichtiger geworden. Aber mit meinem langjährigen Freund hier in Berlin, mit dem ich schon viel Freud und Leid geteilt habe, kann ich immer über alles reden. Es ist gut, dass es ihn gibt!
6. Was erwartest du von einer Freundschaft?
Ehrlichkeit und Offenheit, ansonsten habe ich keine zu hohe Erwartung, die nur zu Enttäuschungen führen würde. Wenn man befreundet ist, nimmt man sich so, wie man ist. Jeder hat seine Ecken und Kanten, die man ja vielleicht auch schätzen gelernt hat
7. Ist dir das Aussehen deiner Freundin/Freund wichtig?
Nein, es kommt auf das Wesen an!
8. Lernst du gern neue Menschen kennen?
Ja, sehr gern. Ich unterhalte mich gern, lerne oft sehr schnell viele Menschen kennen und bin sehr kontaktfreudig. Ich freue mich auch über diese Gabe, mit anderen Menschen schnell Gesprächspunkte zu finden, sei es auch manchmal nur oberflächlich – in der Umkleidekabine beim Sport oder beim Einkaufen oder sonstwo. Es macht das Leben interessanter …
9. Schließt du leicht Freundschaften?
Tja, das habe ich immer gedacht. Aber durch einige Enttäuschungen, die mir nahe gegangen sind, bin ich sehr vorsichtig geworden. Manche „Freunde“ sind nur solange ein Freund, wie sie ihre eigenen Vorteile von Dir haben, wenn es einem dann selbst schlecht geht, sind sie plötzlich weg. NEIN, auf solche Freunde kann ich verzichten und halte eher „oberflächlichen“ Kontakt, wenn überhaupt.
10. Kannst du ein Geheimnis, das eine Freundin dir anvertraut, für dich behalten?
JA, wenn sie/er das Vertrauen zu mir hat, will ich es nicht verletzen.
11. Hattest du schon einmal einen richtigen Streit mit deiner Freundin/deinem Freund?
Auf jeden Fall, denn oftmals reinigen „Gewitter“ die Luft. Manchmal – bei meiner Freundin – ist dann auch eine kleine „Auszeit“ nötig, um später in aller Ruhe über alles zu reden.
Wenn man die Beweggründe des anderen versteht und weiß, dass der einem nichts Böses will und man ehrlich über seine Gefühle spricht, wird die Freundschaft durch einen Streit noch tiefer und bindender, weil man sich dadurch sehr viel besser kennenlernt und akzeptiert. „Jeder Jeck ist anders…“ man nimmt den Freund eben „wie er ist“.
12. Kannst du schnell verzeihen oder bist du eher nachtragend?
Nachtragend, nein das bin ich absolut nicht. Meistens bin ich sogar die Erste, die den Schritt wagt, mit dem/der Freund/in zu sprechen, da ich im Grunde sehr harmoniesüchtig bin, einem Streit allerdings auch nicht aus dem Wege gehe. Manchmal bin ich stur, aber niemals nachtragend.
13. Warst du schon einmal auf eine Freundin einen Freund neidisch?
Neidisch? ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck, das würde ja heißen, dass ich ihm/ihr das Glück nicht gönne, nein eher „traurig“, dass ich dieses Glück oder was auch immer zur Zeit gerade nicht habe.
14. Hast Du einen Freund/Freundin im Ausland?
Nein
15. Legst du Wert auf den sozialen Status deiner Freundin/deines Freundes?
Nein, ich lege Wert drauf, mich mit einem Freund zu unterhalten, gefühlsmässig, offen und ehrlich, da ist der Status völlig egal.
„Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Schutzmauern
und die anderen Windmühlen“
Dieses chinesische Sprichtwort beschäftigt mich nun schon eine ganze Weile und ich finde es sehr bezeichnend. Wie oft habe ich mich dabei ertappt, eine Mauer zu bauen, damit mich dieser Wind nicht trifft, aber ich glaube es ist tatsächlich einfacher, sich dem Wind der „Veränderung“ hinzugeben und die Flügel auszustrecken.
Denn wer hinter Mauern sitzt, bleibt in einem Gefängnis, wer aber den Mut hat, sich dem Wind zu stellen, gerät in Bewegung und erlangt Freiheit. Ein schönes Bild!
Eine nicht zu stürmische Woche wünscht Euch
Ronja