Ronjas way of life


Es gibt mich noch…
21.08.2010, 11:01 am
Filed under: Alltägliches

Hallo liebe Freunde,

sorry, dass ich so lange abgetaucht war…

Wenn ich das hier alles ins Inernet schreiben wollte, was mir passiert ist, dann schreibe ich nächstes Jahr noch. Aber einige Highlights meiner Pechsträhne wollte ich dennoch einmal erwähnen, vielleicht kann ich nach einiger Zeit sogar darüber lachen:

Meine Freude über meinen neuen Laptop währte allerdings nicht so lange….

Da der Internetstick nicht mehr funktionierte und ich zu Hause nicht mehr „online“ gehen konnte,  habe ich kurz entschlossen, den neuen Laptop inklusive Garantieurkunde, Rechnung sowie die ganzen Internetstick-Unterlagen in meine PC-Tasche gepackt und wollte zum Computermarkt, um den Fehler zu reklamieren. Auf dem Weg dorthin, habe ich kurz bei der Tennisanlage angehalten, weil ich das Ergebnis des Endspiels (an dem ich leider nicht teilnehmen konnte, da ich nur um den dritten Platz gekämpft habe) erfahren wollte. Als ich nach ca. 30 Minuten wieder zu meinem Auto ging, war am hellichten Tage (nachmittags 18.00 Uhr) die Scheibe eingeschlagen und meine komplette Tasche weg. Schreck und Ärger waren natürlich groß.

Die Polizei kommt gar nicht mehr zum Tatort, ich musste mit dem Auto zur nächsten Polizeistation. Außerdem musste ich mir die Rechnung und den Internet-Vertrag irgendwie neu beschaffen, um das ebenfalls bei der Polizei abzugeben. Aber alles aussichtslos. Die Polizeit meinte, das passiert tagtäglich und man dürfe eben nicht einmal für 5 Minuten solche Geräte im Auto unter dem Sitz belassen. Keine Chance, den Täter zu finden und auch keine von irgendeiner Versicherung den Schaden ersetzt zu bekommen. Mit 150 Euro Selbstbeteiligung konnte ich wenigstens mein Auto reparieren lassen.

Damit nicht genug, ist mein Handy auch noch explodiert. Ich möchte an dieser Stelle den Namen nicht erwähnen…, aber es stammt aus einer sehr bekannten Firma. 

Das Handy hing an der Ladestation, ich war zum Glück nicht im Zimmer, als der Akku explodierte. Das Ding hat sich total aufgebläht und das Handy gesprengt, ist danach ca. 3 m durch das Zimmer geflogen und hat dort das Lamitnat verbrannt. Ein Glück, dass nicht mehr passiert ist als ein Loch im Laminat, denn ich konnte rechtzeitig löschen. Hier verhandele ich noch mit dem Handy-Hersteller und der Hausratversicherung. Allerdings hoffe ich, dass die Hausratversicherung den Schaden erst einmal bezahlt und die Regressansprüche beim Hersteller geltend macht.

Eine Woche später fahre ich nach Hause durch eine Anliegerstraße, die sehr eng ist. Es kommt mir ein schwarzer Golf entgegen, der – obwohl man eigentlich sehen konnte -, dass der Weg für uns beide zu eng war, mir keine Chance ließ, in eine Parklücke zu fahren, um ihn passieren zu lassen. Er gab Gas und fuhr an mir vorbei und hat dabei meinen rechten hinteren Kotflügel zerstört. Obwohl es krachte ist dieser unverschämte Kerl einfach weiter gefahren, hat Gas gegeben und ist um die nächste Ecke gebogen. Ich konnte das Nummernschild leider nicht mehr genau erkennen konnte. Also wieder mal zur Polizei und Anzeige erstattet. Ich hatte zwar das Berliner Kennzeichen und die zwei Buchstaben, aber… es mir fehlte die Ziffer. Ich hoffe aber, dass die Polizei in diesem Fall nicht so schnell aufgibt.

Nun habe ich meinen alten Laptop wieder aktiviert, hänge am Netz, habe aber nicht mehr so viel Zeit zu Hause „online“ zu gehen. Erstens ist es Sommer und Tennis-Zeit und zweitens habe ich nach der Arbeit keine weiteren Ambitionen, mich wieder vor den Rechner zu setzen. Aber von Zeit zu Zeit, wie es gerade kommt, werde ich mich melden. Im Büro habe ich keine Zeit dazu und im Übrigen möchte ich auch meinen Arbeitsplatz nicht risikieren.

Familiäre Angelegenheit und einen Krankheitsfall in der Familie kosten mich im Moment auch viel Zeit und Kraft, da mir das alles emotional sehr nahe geht.

Ansonsten geht es mir gut und ich freue mich sehr, dass Ihr mir geschrieben habt und mich nicht ganz vergessen habt.

Alles Gute für Euch und hoffentlich bis bald!

Ronja