Ronjas way of life


Janz Berlin is eene wolke…
29.06.2009, 2:32 pm
Filed under: Gefühle

Lindenblüte

Ganz Berlin durchströmt zur Zeit der wunderbare Duft von Lindenblüten.  „Unter den Linden“ und rund um das Brandenburger Tor riecht es unwiderstehlich süßlich nach Lindenblüten und so richtig nach „Sommer“. Ich liebe diesen Duft, der für mich Inbegriff des Sommers, Sonne und guter Laune ist.  

Aber nicht nur in Berlin, auch im Umland stehen unzählige Linden, die meines Erachtens in diesem Jahr ganz besonders explosiv blühen und ihren betörenden Duft an die Umwelt abgeben.

So habe ich an diesem Wochenende die Natur in all ihrer Pracht auf einer ca. 60 km langen Fahrradtour durchs Berliner Umland genossen. Meine Tennis-Matches am Sonntag waren dann auch von Erfolg gekrönt, so dass es für mich ein rundum gelungenes Wochenende war und es mir wirklich heute sehr schwer fällt, wieder den „Alltag“ zu begrüßen.

Ich wünsche Euch allen eine „dufte“ Woche!

Eure Ronja

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Chaos – oder „Wer wird denn gleich in die Luft gehen…?“
22.06.2009, 8:41 pm
Filed under: Alltägliches, Ärgerliches, Gefühle

Es gibt Tage, da wünscht ich, ich wäre mein Hund… – Ein Lied von Reihard Mey, das mir bei dem vergangenen Chaos-Stress-Tennis-Wochenende nicht mehr aus dem Sinn geht.

Da hat man doch die ganze Woche Stress, kommt abends spät nach Hause und ist eigentlich nur noch froh, die Beine hoch zu legen und sich von irgendeinem Geräusch berieseln zu lassen. Stille???…. – geht ja gar nicht. Da schießen dann so viele unbearbeitete Gedanken durch den Kopf, dass man eigentlich ein rotes „STOPP-Schild“ aufstellen möchte, aber leider… das Gedankenkarussell kreist nur noch. Wo verflixt ist denn der Schalter zum „Abschalten“ geblieben? Da gehen einem Dinge von der Arbeit durch den Kopf, was man unbedingt noch erledigen muss, da fallen einem Sachen ein, die eigentlich total unwichtig sind und noch ewig Zeit haben, aber man könnte ja….. Dann macht man sich Sorgen um enge Verwandte, dann gibt’s einen Geburtstag, was zieht man an, was gibt’s für ein Geschenk, ach ja und dann noch das Sommerfest im Verein, wird ja dieses Jahr ganz groß gefeiert wegen eines Jubiläums, dann das Sommerfest in der Firma, bei dem ich bei den Organisatoren bin, dann die bevorstehenden Tennisspiele am Samstag und Sonntag – von unwichtig bis wichtig hämmern die Gedanken im Kopf und rauben einem den Schlaf. Himmelkreuzdonnerwetter, da möchte man doch mit der Faust auf den Tisch schlagen. „Ruhe“ und „Gelassenheit“ werden zum Fremdwort. Eine Phase, die ich schon lange nicht mehr erlebt, aber an diesem Wochenende voll ausgekostet habe.

Freitag, ein Tag auf den ich mich die ganze Woche freue, denn, es ist der letzte Arbeitstag der Woche und endet abends dann entspannend mit meiner Yoga-Stunde. Aber dieses Mal habe ich mein Fahrrad zur Werkstatt gebracht, weil schon wieder die Lichtanlage nicht funktionierte. Eigentlich eine Tätigkeit, die schnell gehen sollte, Fahrrad abgeben und „Go“. Aber es kam anders. Eine „fachgerechte“ Beratung ließ es sich nicht nehmen, mich über die Vorzüge eines neuen Rades aufzuklären, es gibt ja zur Zeit Super-Sonderangebote usw., was dazu führte, dass ich mich fast hätte bequatschen lassen, ein neues Rad zu kaufen. Zum Glück habe ich mich besonnen und mein sehr gutes und damals sehr teures Rad nur zur Reparatur gegeben. Allerdings war es danach schon zu spät für Yoga. Okay, dann habe ich wenigstens Zeit noch einzukaufen, die Wohnung aufzuräumen und die Tennissachen für den nächsten Tag zusammenzulegen. Also auf dem Weg nach Hause – ohne mein Fahrrad – habe ich es wenigstens geschafft, das Notwendigste einzukaufen. Da treffe ich auf dem Heimweg zufällig einen Freund und wollte eigentlich nur spontan einen Kaffee mit ihm trinken, aber… – ja klar, ich habe mich verquatscht. Also keine Entspannung beim Yoga, spät zu Hause und außer Einkaufen nix geschafft.

Naja, die Tasche für’s Tennis kann man ja auch am Samstag früh noch packen. Order der Mannschaftsführerin: schwarz/weiß. Also beide Varianten heraussuchen, weißer und schwarzer Rock, weißes und schwarzes Oberteil. Also auf meinem Bügel-Wäschehaufen die benötigten T-Shirts herausgefischt – Bügeln??? – nöö,. keine Zeit, muss so gehen, glatt streichen und ab in die Tasche.

Tja, nach meinem gemütlichen Frühstück (oh Wunder) dann noch ein paar Anrufe und noch schnell zur Entspannung vor dem Spiel in die Badewanne hüpfen. Ein Blick auf die Uhr, okay, reicht noch aus, hab’ ja noch eine Stunde Zeit. —————

Nöö, hatte ich nicht, denn als ich den ersten Fuß in aller Gemütsruhe in die Wanne setzte, klingelte schon wieder das Telefon, wo ich denn bleibe? Völlig sprachlos gab ich bekannt, dass ich doch noch eine Stunde Zeit habe… – ohjeh, ein zweiter Blick zur Uhr ließ mich wahrnehmen, dass ich mich um eine Stunde vertan habe. Teufel aber auch, also nur kurz abtauchen in der Wanne, abtrocknen, in die Sachen springen, die Tasche packen und losrasen in einen kleinen Ort außerhalb Berlins, in dem ich mich nicht auskannte, aber in der Hoffnung den Tennisplatz zu finden. Eine Karte hatte ich nicht dabei, ein Navigationsgerät besitze ich nicht, dafür hatte ich aber ein Handy dabei, das seinen Dienst wegen eines leeren Akkus versagte. Meine Mannschaftsführerin war mit den anderen schon losgefahren. Hektik überfiel mich, finde ich in diesem Dorf den Verein?? – komme ich rechtzeitig?? Naja, wenn nicht, ich spiele ja erst in der zweiten Runde, da habe ich ja noch Zeit, die wissen ja, das ich komme. Aber – oh Wunder – ich erreiche das Ziel eine Viertelstunde vor Spielbeginn, werde freudig von meiner Mannschaftsführerin empfangen und hatte gerade noch Zeit mich umzuziehen und auf den Platz zu springen. Dieses Mal musste ich sofort spielen, worauf ich mental schon gar nicht vorbereitet war. Okay, ich brauche nicht weiter zu erwähnen, dass der erste Satz an mir vorbei ging, obwohl ich dafür eine Stunde gekämpft habe, im zweiten kam ich schon etwas besser ins Spiel, habe aber auch den verloren. Also deprimiert und zerknirscht habe ich mir die restlichen Spiele meiner Mannschaftskameradinnen angeschaut, aber auch das Bild war nicht besser. Nach 5 verlorenen Einzeln hatten wir eigentlich schon komplett verloren, aber trotzdem: Die Doppel wollten wir nicht verschenken, schließlich konnten wir noch drei Punkte gewinnen. Wenigstens konnte ich in einem Doppel noch zu einem weiteren Punkt beitragen, aber insgesamt haben wir 6:3 verloren. Aber dann ging’s zum gemütlichen Teil, wir haben vereint mit den Gegnern zusammen zu Abend gegessen und den Sieg der Gegner gefeiert. Ja, der Kölner würde sagen: „Man muss och jönne könne“. Es war dann noch ein sehr schöner Abend und eine späte Heimkehr.

Sonntag stand das nächste Spiel für meine andere Mannschaft auf dem Programm. Antritt 13.30 Uhr in Berlin-Steglitz, also maximal 10 Autominuten von mir entfernt. Da wusste ich ja schon im Voraus, dass ich als erste spielen muss. Okay, dieses Mal war ich gut vorbereitet und bin schon um 13.15 Uhr losgefahren, aber… die komplette Stadt war total verstopft, alle Straßen in meiner Gegend waren gesperrt, weil so ein „blödes“ Fahrradrennen quer durch die ganze Stadt sämtliche Straßen versperrte. Es gab nicht einmal eine Umwegempfehlung, ganz Lankwitz, Steglitz, Tempelhof usw. waren gesperrt. Meine Empörung kannte keine Grenzen, ich habe mich mit einem Polizisten angelegt, der unbedingt auf den Besenwagen warten wollte, der nicht in Sicht war und mit einem Vertreter des Veranstalters. Die Straße war menschenleer, es kam kein Nachzügler, aber der Polizist ließ niemanden durch. Allmählich steigerte sich meine Empörung ins „allegro furioso“, Polizei, Ordnungsamt und Veranstalter bekamen „ihr Fett“ weg, obwohl es niemanden interessierte. Irgendwie erinnert mich die Geschichte an die alte HB-Werbung „Wer wird denn gleich in die Luft gehen?“.

HB

Aber immerhin habe ich meinem Ärger Luft gemacht und als der Besenwagen dann endlich vorbei war, saß ich in meinem Auto und bin mit „Klein-Smarty“ und Vollgas dem sprachlosen Polizisten noch fast über die Füße gerast.

Um 14.00 Uhr erreichte ich abgehetzt und völlig überdreht den Bestimmungsort, meine Mannschaftsführerin war auch noch nicht da, aber meine Gegnerin wartete schon in den „Startlöchern“, so dass ich sofort auf den Platz musste. Naja, ich brauch’s ja eigentlich gar nicht mehr zu schreiben; ich habe natürlich verloren. Ich hatte schon 2:0 geführt, als die Unruhe in der Halle losging und ständig jemand heraus- und hereinrannte, mitten im Spiel hinter meinem Rücken vorbei auf einen anderen Platz ging, was mich völlig irritierte und mich dazu veranlasste, meinen Unmut darüber kundzutun. Wie man sich denken kann sind solche Aktionen während eines Spiels nicht gerade förderlich, um sich zu konzentrieren. Ein Wunder, dass ich nur 6:4 und 6:3 verloren habe. Aber dieses Mal habe ich gegen zwei Gegner gespielt, gegen meine Gegnerin auf dem Platz und gegen mich, was besonders hinderlich ist. Tennis macht ja so viel Spass ;-)! Aber für mich war der Tennistag gelaufen. Zum Doppel wurde ich nicht mehr eingeteilt und ich hatte nur noch den Wunsch nach„Ruhe“.

Den Rest des Tages habe ich dann in meinem Garten auf dem Liegestuhl verbracht, in absoluter Ruhe, unterbrochen durch wunderschönes Vogelgezwitscher. Eine wirklich angenehme Cool-down-Phase, die ich ohne jegliche Ablenkung durch Lesen oder Musikhören richtig genossen habe, was  meine übererregten Sinne wieder auf den Teppich brachten.

Dabei habe ich mir nur die einzige Frage gestellt: „Wozu das alles?“ – vor allem wenn man sich überlegt, wie schnell das Leben an einem vorbeirast.

Aber etwas Positives hatte das ganze Chaos mal wieder: „ Ich habe gemerkt, wie wichtig ein paar Ruhephasen sind“!

In diesem Sinne allen Lesern eine angenehme Woche – und nicht vergessen: „In der Ruhe liegt die Kraft 🙂 !



Julie und Julia
07.06.2009, 6:53 pm
Filed under: Alltägliches, Kulturelles

Julie & Julia

… ein Film, der im Herbst im Kino anlaufen soll.

Ich hatte die Möglichkeit in einer Preview-Vorstellung diesen Film zu sehen und zu bewerten. Anhand der Beschreibung und der darin mitspielenden Schauspieler hatte ich mir sehr viel von diesem Film versprochen.

Der Film basiert angeblich auf zwei wahren Geschichten und folgt den parallelen Leben von Julia Childs, dargestellt durch Meryl Streep (die die amerikanischen Kochgewohnheiten revolutioniert hat) und Julie Powell (Amy Adams), eine Frau, die es sich zur Aufgbe gemacht hat, ein Jahr lang jeden Tag ein anderes Rezept aus Childs Kochbuch zu kochen. Nebenher hat diese Frau jeden Tag ihre Erfahrungsberichte und Rezepte in einen „blog“ geschrieben.

Für mich war die Rolle von Meryl Streep eher enttäuschend, viel zu unnatürlich, gekünzelt und einfach schrill, teilweise echt komisch (sollte wohl so sein), aber eben völlig überzogen. Dieser Film sollte wohl eine Mischung aus Biographie und Komödie sein. Da er so langatmig und langweilig war, hat man komödienhafte Szenen eingebaut, die alles etwas „auflockern“ sollten. Also ehrlich gesagt, wenn ich nicht im Kino gewesen wäre, zu Hause wäre ich bestimmt nach den ersten Minuten fest eingeschlafen oder hätte „umgeschaltet“. Ein Film, bei der Meryl Streep aus meiner Sicht arg „verloren“ hat und den ich tatsächlich „nicht“ empfehlen kann.

Zudem war er deklariert als „eine Reise zur Selbstfindung . Julie sollte angeblich herausfinden, wer sie wirklich ist. Also von dieser Aussage habe ich in dem ganzen Film überhaupt nichts bemerkt. Schlichtweg gesagt einfach fade.

Meine Kritik fiel dann auch entsprechend aus. Ein Film, den ich mir bestimmt kein zweites Mal anschauen würde.

Aber immerhin habe ich dafür wenigstens kein Geld ausgeben müssen…



Impressionen Teil 2 – Italien, Österreich, Deutschland
02.06.2009, 9:28 am
Filed under: Alltägliches, Gefühle, Glück

Hallo Freunde,

nach einigen Schwierigkeiten hier nun Teil II.

Hier kommen zunächst noch zwei Bilder vom Gardasee, im Hintergrund der Monte Baldo:

09 05 Gardasee Berg-Wanderung1

 

09 05 Gardasee Berg-Wanderung

Auf dem Weg nach Oberstdorf über Tirol habe ich dieses schöne Schloß-Hotel entdeckt,  auf der Fernstraße in Tirol (www.fernsteinsee.at). Ein herrliches Fleckchen Erde, der schöne dunkelgrüne See lud richtig zum Schwimmen ein, allerdings ist der sehr kalt um diese Jahreszeit

09 05 16 Schloß-Hotel Fernsteinsee

09 05 16 Blick vom Schloß-Hotel Fernsteinsee

Mein Geburtstag war ein richtiges Highlilght! Eine Wanderung von Oberstdorf -Tiefenbach bis zum Söllereckkopf stand auf dem Programm. Der anstrengende Aufstieg bei herrlichstem Wetter und das letzte Stück im Schnee,war einfach nur schön und wurde belohnt mit einem wunderbarem Ausblick – super!

Einfach phantastisch diese Bergwelt, das lässt sich im Foto gar nicht wiedergeben. Ich habe jeden Augenblick dieses Tages genossen, obwohl wir fast 40 km unterwegs waren und nachts bei Wetterleuchten um 0.30 Uhr erst wieder in unserer Unterkunft ankamen.

09 05 17 Weg zum Gipfel Söllereck

09 05 17 Panorama Weg z Söllereck

09 05 17 Söllereck Gipfel1

 

09 05 17 Blick vom Gipfel

09 05 17 Abstieg zum Freibergsee1

09 05 17 Abstieg zum Freibergsee2

Okay, diese wenigen Bilder von fast 250 sollen erst einmal genügen, einen kleinen Einblick zu geben. Jedenfalls war das ein erlebnisreicher wunderschöner Tag in jeder Hinsicht, den ich bestimmt lange Zeit nicht mehr vergessen werde. Manchmal ist es leicht glücklich zu sein. Mit allen Sinnen habe ich alles in mich aufgesogen,  die  Geräusche (Vogelstimmen, Wind, Wasserrauschen usw.), die Düfte (Heu, warmer Frühlingswind mit Blütendüften, ja sogar den Schnee konnte man riechen)  und den wahnsinnigen Ausblick auf die Berge –  ich gerate ins Schwärmen. Dabei ist morgen früh die Nacht wieder um und es geht zurück zur Arbeit.

Ich hoffe, Ihr hattet alle ein schönes Pfingswochenende. Hier in Berlin war das Wetter – bis auf heute – gelinde gesagt einfach schlecht! Aber Tennis, Rock’n Roll bei den Petticoats und Skaten am Fläming-Skate haben es mal wieder zu einem wunderschönen, erlebnisreichen Wochenende gemacht, das – wie immer eigentlich – mal wieder viel zu kurz war.

Einen guten Start in die Woche wünscht Euch allen

Eure Ronja!!!