Ronjas way of life


Meine Stadt der Engel
22.11.2008, 11:18 pm
Filed under: Alltägliches, Gefühle, Nachdenkliches, Stille

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Engel von li. nach re.: Engel der Freundschaft, Engel der Heilung, Glücksfigur mit kl. Dackel, Engel der Liebe und Engel der Harmonie

Vor einiger Zeit habe ich vier von diesen wunderschönen Demdaco-Engeln aus emotionalen Gründen wieder in ihre Kartons verpackt und in den Schrank gestellt. Ich habe sie einmal geschenkt bekommen und mich sehr darüber gefreut. Immer wieder, wenn ich diese Engel sah, habe ich an vergangene glückliche Stunden gedacht und diese Erinnerung hat mich traurig gemacht. So habe ich entschieden, diese Engel nicht mehr anzuschauen.

Aber jetzt ist es an der Zeit, alte Erinnerungen, auch wenn sie schön waren, in den Koffer der Vergangenheit zu packen und mit diesen Engeln in die Vorweihnachtszeit zu starten. Zum Glück bleibt eben nichts wie es ist. Auch unglückliche Zeiten vergehen genau so wie glückliche Zeiten – und das ist auch gut so.

Wenn alles nach Wunsch verliefe, wäre das Leben ja langweilig. Im Moment würde ich mir allerdings wünschen, dass mein Leben mal in ein etwas „ruhigeres“ Fahrwasser kommt. Immer nur Wasserfälle und Stromschnellen in einem reißenden Fluss sind ganz schön aufregend, vor allem, wenn man immer versucht, gegen den Strom zu schwimmen. Ich muss wohl lernen, die Dinge hinzunehmen wie sie sind und mit dem Strom zu schwimmen. Zumindest ist das sehr viel entspannter.

So zitiere ich mal wieder gern Reinhard Mey, der in einem LIed singt: Das Leben ist wie ein reißender Fluß, der nie stehen bleibt, der mich weiter treibt und erreich‘ ich ein Ufer, komme ich doch nur zum Schluß: Dass ich weitergehen muss….

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Allein
29.09.2008, 10:40 pm
Filed under: Gefühle, Stille

Allein
Wir sind allein,
Wir kommen und wir gehen ganz allein.

Wir mögen noch so sehr geliebt,
von Zuneigung umgeben sein.
Die Kreuzwege des Lebens geh’n wir immer ganz allein.

Aus einem Lied von Reinhard Mey.



Einsamkeit
27.08.2008, 12:04 pm
Filed under: Gefühle, Melancholie, Stille

… kann ja auch einmal etwas Schönes sein.

Irgendwie beneide ich diesen Vogel, der am Strand von Sylt die Wellen betrachtet, sich – wenn’s ihm passt – in die Lüfte erhebt, die Welt von oben ansieht und „frei wie ein Vogel“ ist.

Aber warum ist Einsamtkeit so oft mit Wehmut verbunden? Vielleicht weil es dann „stille“ wird? Weil man sich nicht erklären kann, warum man „einsam“ ist obwohl man doch genug Freunde hat? Ich hatte dieses Gefühl schon bei einem Fest inmitten von Freunden und Bekannten und es wurde so stark, dass ich dieses Fest verlassen habe, um „allein“ zu sein.

Manchmal habe ich geglaubt, dass man einsam ist, wenn man keine Partnerschaft hat, aber das Gegenteil ist auch richtig. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch in einer Partnerschaft sehr einsam sein kann. Es hat nichts mit der An- oder Abwesenheit einer Person zu tun. Sondern es ist die „innerliche“ Einsamtkeit. Merkwürdigerweise bin ich gerade in diesen Augenblicken, wenn ich mich einsam fühle, am liebsten allein.

Vielleicht sind solche Zeiten wichtig, um sich wieder auf sich selbst zu besinnen?

Etwas, worüber ich nachdenke…



Stille
22.08.2008, 8:09 pm
Filed under: Gefühle, Melancholie, Stille

… das ist etwas, was ich als lebhafter, kommunikativer Mensch eigentlich gar nicht gut ertragen kann.

Warum laufe ich davor weg? Um die Stimme in mir nicht hören zu müssen? Weil es weh tut, wenn ich sehe, dass ich mich selbst verlasse und mir nicht mehr zuhöre? Ist es so schwer die momentane Einsamkeit zu ertragen? oder mit sich allein zu sein? Heißt das vielleicht, ich komme mit mir nicht aus – ich genüge mir nicht???

Sagt mir mein Herz, die innere Stimme nicht genau, was mir gut tut und was nicht? Rät es mir nicht ab und zu das eine oder andere zu lassen?

JA, das tut sie und manchmal, aber wirklich nur manchmal vertraue ich ihr sogar; leider leider viel zu selten. Denn bisher ging es mir besser, wenn ich ihr zugehört habe. Aber dazu musste ich „stille“ werden. Das ist oftmals nicht angenehm, weil es in mir so ungemütlich ist und ich innerlich aufräumen muss. Zeit, „altes Gerümpel“  zu entfernen.

 Auch in diesem Gefühlschaos meldet sich diese Stimme, zunächst zart, aber wenn ich ihr wirklich Gehör schenke und alles, was zur Zeit da ist, „annehme“, stelle ich plötzlich fest, dass ich gar nicht mehr einsam bin.

Solche „Aus“zeiten – eigentlich sind es ja viel eher „Sprechzeiten“ – nehme ich viel zu selten wahr und meistens in Zeiten der „Melancholie“. Aber vielleicht gäbe es diese ja gar nicht, wenn ich in ständigem Kontakt wäre?

Darüber lohnt es sich mal nachzudenken..



Der Engel in Dir
22.08.2008, 7:59 pm
Filed under: Liebe, Stille | Schlagwörter: ,

Der Engel in Dir!

Du kannst mich nicht sehen

Doch ich bin da.

Ich bin immer bei Dir

Ein wenig neben Dir.

Ich bin der Engel in Dir!

Ich bin Dein Engel und hab’ Dich lieb!

Weißt Du, dass wir Zwillinge sind?

Jeder von uns hat seinen Engel-Zwilling!

Schließe Deine Augen!

Lehne Dich zurück

Und dann tauche in Dich hinein!

Werde ganz still und ernsthaft.

Denn Engel sind schreckhaft.

Ruf mich, rede mit mir!

Frage mich alles und sooft Du willst!

Doch denke immer daran:

Engel antworten leise!

Gitta Mailasz

Leider steht uns unser Verstand im Weg, um ihre leise Stimme zu hören. Wir erhalten ihre Botschaft allein im Raum der Stille in unserem Herzen.