Ronjas way of life


Kurzentschlossene Entscheidungen…
13.12.2009, 11:59 am
Filed under: Alltägliches

sind nicht immer die Schlechtesten.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mit einem Freund ein neues Regal zu kaufen, um meine zeitweise ausgelagerten Bücher wieder ordnungsgemäss unterzubringen, aber es kam alles ganz anders.

Ich habe nämlich vorher mal wieder versucht ins Internet zu kommen. Also seit einigen Wochen ist das einfach nur noch nervig, manchmal klappt es, manchmal muss ich mehrfach aus- und einschalten oder die Hotline anrufen. Nachdem ich gestern morgen dann wieder stundenlang mit der Hotline telefoniert hatte und mein Rechner angeblich „online“ war, aber ich trotzdem keine Internetseite öffnen konnte, sagte mir die Hotline, ich müsste meine Festplatte neu formatieren und alle Programme neu aufspielen, insbesondere der Explorer hätte einen Schuss. So, das hat  mir gereicht. Da ich bei meinem Laptop schon einige Dinge wie eine externes DVD-Laufwerk, sowie einen externen Datenspeicher kaufen musste und er auch sonst so seine Macken hat, hat er  mich gestern so geärgert, dass ich ihm das „Aus“ angekündigt habe.

Spontan wurde nämlich aus dem Regalkauf eine Shopping-Tour in entsprechende Fachgeschäfte die neue Laptops verkaufen. Davon gibts ja einige in meinem Umkreis, insbesondere auch mit speziellen guten Angeboten. Also nachdem ich mich ein bißchen umgeschaut habe nach einem Laptop, der meine Bedürfnisse, die ja eigentlich nicht so groß sind, erfüllt, habe ich mich für einen neuen entschieden, dessen Eigenschaften ich bestimmt gar nicht alle nutzen kann. Aber er gefiel mir auf den ersten Blick. Nun bin ich up to date mit neuem Windows und habe mir gleich auch die Office-Student-Version dazu gekauft. Etwas gewöhnungsbedürftig, da ich bisher immer noch mit einer älteren Version auf windows xp-Basis arbeite, aber ich denke, damit kommt man schon irgendwie klar. Da ich ja nun nicht alle Programme, mit denen ich sonst arbeite, neu kaufe bzw. neue Updates dazu kaufe, muss das alte Teil einige Arbeiten vorübergehend noch erledigen.

Auf jeden Fall bin ich immer wieder erstaunt, wie schnell die Technik doch fortschreitet und stelle fest, dass ich tatsächlich mit allen technischen Gegebenheiten meines neuen „Schlepptops“ echt überfordert bin. Aber … Hilfe naht. Weihnachten kommt mein Sohn und meine Schwiegertochter und da bekomme ich dann bestimmt ein paar nützliche Nachhilfestunden. Das ist ein Technik-Freak. Ich freue mich schon sehr auf meine Kinder, die ja leider weit weg wohnen.

So werde ich mich an diesem Adventssonntag – wie kann’s anders sein – neben Tennis von 15.00 bis 19.00 Uhr mit meinem neuen Mitbewohner, dem Laptop beschäftigen. Mal sehen, was ich noch so alles herausfinde. Jedenfalls kann ich mit diesem Teil auch fernsehen. Ich hatte mir gleich dazu eine Fernsehkarte gekauft und installiert und war begeistert von dem schönen Bild.

Nun hoffe ich, dass ich lange Freude an dem neuen Laptop habe und es mir dann auch wieder mehr Spaß macht, in meiner Freizeit zu bloggen.

Einen schönen dritten Advent wünscht Euch

Ronja



Wunschlos glücklich…. geht das?
10.12.2009, 10:51 pm
Filed under: Alltägliches, Gefühle, Nachdenkliches

Bei einem Jahresrückblick habe ich festgestellt, dass 2009 für mich ein sehr ereignisreiches Jahr war, in dem einige Veränderungen stattgefunden haben.

Einige Dinge in meinem Leben haben sich positiv entwickelt, manche Wünsche sind sogar in Erfüllung gegangen, reicht denn das nicht?

So einfach ist das offensichtlich nicht. Kaum hat sich ein Wunsch erfüllt, stehen weitere schon wieder Schlange, dabei wäre es doch wirklich schön, wenn man/frau wirklich „wunschlos“ glücklich sein könnte. Aber eine innere Sehnsucht bildet den Motor, der  immer neue Wünsche entstehen lässt.

Mir geht es dabei gar nicht so sehr um materielle Dinge.  Es ist eine Sehnsucht, die ich nicht so richtig beschreiben kann, aber ich merke, dass mir etwas fehlt. Vielleicht legt sich das, wenn mir jemand begegnet, der mit mir auf gleicher Welle schwingt?

Jemand, der sehen kann, was ich sehe, jemand der spürt, was ich spüre, jemand dem ich nicht erklären muss, was ich weiß, denke oder fühle, jemand der dasselbe empfindet und die gleiche Sehnsucht in sich trägt wie ich.

Vielleicht ist es ja gar nicht so wichtig, dass sich Sehnsüchte erfüllen, sondern dass man sie miteinander „teilen“ kann.

Auf jeden Fall ist das mein Wunsch für 2010, vielleicht fällt mir dazu dann auch noch das passende Jahresmotto ein.

Eine schöne Adventszeit mit schönen Wünschen und deren Erfüllung

wünscht Euch Ronja!



Veränderungen
03.12.2009, 11:10 am
Filed under: Alltägliches, Gefühle, Glück

Das erste Kapitel beginnt mit Veränderungen – Alle guten Dinge sind Drei:

Die für mich natürlich wichtigste und schönste Veränderung liegt darin, dass ich es geschafft habe, meine Arbeitszeit zu reduzieren und dadurch – natürlich mit finanzieller Einbuße – aber auch mehr Lebensqualität gewonnen habe. So starte ich dann mit etwas mehr Freizeit in ein hoffentlich Gutes Neues Jahr.

Die zweite Veränderung besteht darin, dass ich aus beiden Damen-Mannschaften (Verband und Betriebssport) ausgeschieden bin und mich völlig neu orientiert habe. Ab sofort spiele ich in einem ganz neuen Verein und bin dazu noch von einer neuen Mannschaft aufgenommen worden, in deren Kreis ich mich schon jetzt sehr wohl fühle. Auf Empfehlung eines Freundes, der im Vorstand dieses Vereines ist, kam ich zu dieser Mannschaft, sie spielen „Damen 40“ in der Meisterklasse und sind in diesem Jahr abgestiegen in die Verbandsoberliga. Das Spielniveau der Damen ist sehr gut und eigentlich habe ich mich erst gar nicht getraut, mit ihnen zu spielen. Aber ich habe Mut und Nervenstärke bewiesen und mit der Mannschaft – von denen ich niemanden kannte – drei Stunden gespielt. Klar sind sie teilweise sehr viel besser als ich, aber ich war froh, dass ich noch ganz gut mithalten konnte. So haben diese Damen nach dem Spiel schon beschlossen, dass sie mich gern aufnehmen würden. Der Abschied von meinem „Hallen-Verein“, in dem ich seit 11 Jahren spiele, ist mir trotzdem sehr schwer gefallen. Es ist eben nicht immer leicht etwas völlig Neues zu beginnen. Denn: Was man hat, das kennt man, aber was kommt, das kennt man nicht. Trotzdem bin ich in diesem Punkt meinem Bauchgefühl gefolgt und das fühlt sich sehr gut an. Schließlich kann man keine neuen Ufer erreichen, wenn man das alte nicht verlässt.

Die dritte Veränderung habe ich in meiner Wohnung vorgenommen. Ich habe mir eine neue Couch geleistet, die nächste Woche geliefert wird und damit verabschiede ich mich auch mal wieder von einem Gegenstand, der mit langjährigen Erinnerungen, Erlebnissen und Umzügen verbunden ist. Aber ich freue mich auf ein neues „Wohngefühl“ und auf die Veränderungen in 2010!

Und so wage ich zu zitieren: „Alles wird gut“!

Eure Ronja