Ronjas way of life


Das Leben eines Tennisballes…
04.11.2008, 11:33 am
Filed under: Alltägliches

möchte ich nicht haben….

 

Eingepfercht in eine Vakuum-Dose sitzt er mit zwei oder drei anderen Gefährten so lange fest, bis ein Tennisspieler die Dose zischen lässt und sie öffnet. Herrlich befreit springen sie aus der Dose und müssen gleich den ersten Test bestehen. Sie werden zusammengequetscht, um zu prüfen, ob sie hart genug sind. Dann werden sie fallen gelassen, um zu prüfen, ob sie „frisch“ sind und gut springen. Dann erst werden sie „gespielt“.

 

Ständig müssen sie über ein Netz springen und sind den Launen der jeweiligen Tennisspieler ausgesetzt. Sie dienen teilweise zur Regulierung des Aggressionsfaktors, müssen gewaltige mit Wucht und Wut geschlagene Attacken überstehen und dazu noch ins Feld springen. Wenn er aus dem Feld springt oder gar im Netz hängen bleibt, ist er manchmal richtigen Schimpftiraden ausgesetzt. Dabei kann doch der „arme“  kleine Ball gar nichts dazu, wenn der Spieler des Balles seinen Schläger nicht richtig einsetzt und über sein Ziel hinaus schießt. Aber immerhin hat man einen „Schuldigen“ für eigenes Unvermögen gefunden. Der ist in diesem Fall einfach der Ball… – aber nicht immer… – manchmal müssen  auch Tennisschläger dran glauben. Sie bekommen den Frust des Eigentümers zu spüren und werden brutal am Boden zerschlagen. Ein schweres Los, Material für Tennisspieler zu sein L

 

Nach dem Spiel muss der kleine Gelbe mit seinen Gefährten wieder zurück in die Dose – bis zum nächsten Spiel. Aber so ein Tennisball hat nach einigen Auftritten schon seine Spannkraft verloren – kein Wunder bei der Prügel, die er bezieht. Wenn er dann den „Härte- und Springtest“ des Spielers nicht übersteht, landet er meistens in den bereitstehenden Abfalleimern auf dem Tennisplatz. Das war’s dann. Ende aus, Feierabend.

 

Aber manchmal gibt es Besitzer, die diese Bälle sammeln, um Kindern in Kindergärten oder auch Hunden damit eine Freude zu machen. Das ist allemal besser, als auf der Müllhalde zu verrotten Zumindest meine Bälle dürfen noch mit Kindern und Hunden spielenJ.

 

Ich liebe Tennisbälle und ein bisschen tun sie mir leid, aber es ist deren Bestimmung. Sie dienen dazu, uns „Freude“ zu bereiten, ein Glück, dass es sie gibt J

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3 Kommentare so far
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🙂 oh ja, unser Hund liebt Tennisbälle auch sehr 😉 und bestimmt lassen sich auch die, die die Härtetests nicht bestehen, noch anderweitig verwenden und müssen nicht im Abfall landen. Wo ich sie auch schon gesehen habe (ob das schön aussieht, ist die andere Frage *g*) – auf Anhängerkupplungen als Schutz.

Dass Laufen Endorphine freisetzen kann, stimmt wirklich. Ich jogge zwar nicht, aber laufe schnell .. und das dann im Wald, wenn die Sonne durch die Zweige scheint – da läßt das Glücksgefühl nicht lange auf sich warten 🙂

Einen schönen Donnerstag dir und liebe Grüße 🙂
Ocean

Kommentar von Ocean

danke ocean, spätestens, wenn ich in Rente gehe, habe ich wieder einen Hund – entweder wieder einen roten Langhaardackel oder so einen Golden Retriver wie Du ihn hast. Ein wunderschönes Tier! Gibt ihm ein paar Knuddeleinheiten von mir 🙂 Im übrigen überlege ich schon, wie ich meine Arbeitszeit minimieren kann, um einen Hund halten zu können. Aber zur Zeit geht das leider nicht. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Kommentar von raeuberbraut

Hi Raeuberbraut, wünsche Dir ein schönes Wochenende mit vielen tollen Bällen.
Tja, Deinen Hundewunsch… kann ich gut verstehen, aber wenn man den ganzen Tag nicht zu Hause ist und Du bist ja abends auch selten zu Hause, ist das Tier zu oft allein. Aber wem sag‘ ich das..
Der Hund von Ocean ist wirklich total knuddelig 🙂

Kommentar von caro




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