Ronjas way of life


Die Vier Versprechen, Teil 2
03.10.2008, 9:44 am
Filed under: Alltägliches, Gefühle, Nachdenkliches, Worte

2. Versprechen
Ich nehme nichts persönlich!

***

Während der Zeit unserer Erziehung, bzw unserer Domestizierung lernen wir, alles persönlich zu nehmen. Wir glauben fälschlicherweise, dass wir für alles verantwortlich sind: Ich, immer ich!

Aber nichts, was andere Menschen tun, hat was mit uns zu tun. Wenn wir etwas  persönlich nehmen, gehen wir davon aus, dass der andere weiß, wie es in unserer Welt aussieht. Selbst wenn andere uns persönlich beleidigen, hat das nichts mit uns zu tun. Ihre Sichtweisen resultieren aus den Programmierungen, die sie im Laufe ihrer Domestizierung erhalten haben.

Wenn uns jemand beleidigt, hat der Betreffende versucht, uns mit seinem Gift zu treffen. Wenn wir das persönlich nehmen, verleiben wir uns dieses Gift ein und wir machen uns das Leben schwer. Wenn man alles persönlich nimmt, wird man zu einer leichten Beute für Raubtiere. Wir fühlen uns angegriffen und gehen auf „Verteidigungskurs“ und schaffen auf diese Weise neue Konflikte. (Oh, wie gut ich das kenne…)

Wir werden wütend, weil wir Angst haben, denn wir werden mit unserer Angst konfrontiert. Wenn man keine Angst hat, ist es ausgeschlossen, dass man eifersüchtig, traurig oder verletzt ist, dann hat nur reine Liebe Platz in unserem Herzen. (Wenn’s doch nur so einfach wär…)

Wenn man das Gesagte nicht persönlich nimmt, besitzt man Immunität gegen das Gift inmitten der Hölle.

Ich zitiere wörtlich: „Wenn andere Sie belügen, ist das kein Problem. Die Betreffenden lügen, weil sie Angst haben. Sie haben Angst Sie könnten entdecken, dass sie nicht perfekt sind. Es tut weh, die gesellschaftliche Maske abzunehmen.
Wenn jemand Sie nicht mit Liebe und Respekt behandelt, dann ist es ein Segen, wenn derjenige sich von Ihnen zurückzieht! Sollte er das nicht tun, werden Sie mit Sicherheit viele leidvolle Jahre mit diesem Menschen ertragen müssen
.“

Wenn ich so darüber nachdenke, kommt es nicht darauf an „anderen“ zu vertrauen, sondern viel wichtiger ist es „mir“ selbst zu vertrauen, um dann die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das könnte vielleicht helfen eigene Gedanken zu sortieren und zu ordnen.

Es lohnt sich offensichtlich dieses Versprechen  „Ich nehme nichts persönlich!“ zu beherzigen.

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2 Kommentare so far
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… wenn andere uns persönlich beleidigen, hat das nichts mit uns zu tun …

Wenn Frank zu Peter Schweinchen sagt, weil er ein speckiges Gesicht hat, tut er das vermutlich, weil er Komplexe hat und sich aufwerten möchte, in dem er Peter erniedrigt, ABER es hat natürlich auch etwas mit Peter zu tun, denn wenn er nicht so fett wäre, würde nicht er, sondern ein anderer geärgert werden.
Und nun erkläre mal Peter, es habe nichts mit ihm zu tun! Er sieht sich doch jeden Morgen im Spiegel …

Kommentar von nedganzbachert

ooch nööö, Du raubst mir jede Hoffnung…. – aber der Kommentar hat seine Berechtigung…

okay, aber ein Mensch, der sich nicht selbst „aufwerten“ muss, würde Peter das niemals sagen. Also ist Frank ein Armleuchter! Hoffentlich nimmt er das jetzt nicht persönlich 😉

Kommentar von raeuberbraut




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