Ronjas way of life


Die vier Versprechen, Teil 1
01.10.2008, 10:45 pm
Filed under: Nachdenkliches, Worte

Eine kleine Quintessenz aus einem meiner Lieblingsbücher von Don Miguel Ruiz, das mir beim Aufräumen wieder in die Hände fiel 😉

1. Versprechen:
Ich bin untadelig in meinem Wort!

***

Eigenlich sind es ja nicht viele Versprechen, aber schon das erste Versprechen, nämlich das wichtigste von diesen vieren, ist nicht so einfach einzuhalten. Immer darauf zu achten, welche Worte man/frau ausspricht.

Worte sind nicht nur ein Ton, sie sind eine Macht die man besitzt um sich auszudrücken, zu kommunizieren und zu denken. Worte können Freude schenken, aber sie können auch zerstören.

Vor mehr als 50 Jahren war es in Deutschland einem einzigen Mann möglich, durch den Einsatz seiner machtvollen Worte ein ganzes Volk intelligenter und gebildeter Menschen wie nie zuvor in der Geschichte zu manipulieren: Adolf Hitler. Er führte sie ausschließlich mit der Kraft seines Wortes in den Zweiten Weltkrieg. Unvorstellbar wie das möglich war.

Der menschliche Geist ist ein fruchtbarer Boden, in den Ansichten, Ideen und Konzepte wie Samenkörner gepflanzt werden können. Das Wort ist wie ein Samenkorn. Samenkörner der Angst sind sehr fruchtbar.

Deshalb ist es so wichtig „untadelig“ in seinem Wort zu sein. Untadelig zu sein bedeutet, nichts zu tun, was uns im Innersten widerspricht.

Wir benutzen unser Wort, um Schuld zuzusprechen und zu zerstören. Oftmals benutzen wir das Wort, um unser persönliches Gift zu verspritzen – um Wut auszudrücken,Eifersucht, Neid und Hass. Das Wort ist reine Magie – das mächtigste Geschenk, das uns Menschen gegeben wurde.

Klatsch ist schwarze Magie, weil sie pures Gift ist. Klatsch kann mit einem Computer-Virus verglichen werden. Ein Computer-Virus ist ein Teil der Computer-Sprache, der in der gleichen Weise wie alle anderen Kodierungen geschrieben ist, hinter der sich jedoch eine schädliche Absicht verbirgt. Ist dieser Code erst einmal aktiviert, funktioniert der Computer nicht mehr richtig. Ebenso verhält es sich mit Klatsch. Worte prägen sich in den emotionalen Code einer Person ein. Das pflanzt sich immer weiter fort, so wie dieser Computer-Virus. Dieser Virus schafft es, dass man nicht mehr klar denken kann und um Erleichterung zu schaffen, tragen wir diesen Klatsch weiter. So greifen diese Viren auf andere Personen über.

Wenn wir untadelig in unserem Wort sind, hat dieser Virus keine Chance sich weiter zu verbreiten und unsere Kommunikation ist frei von emotionalem Gift.

Eine schöne Vorstellung und das ist Motivation genug, an diesem Versprechen festzuhalten und sich immer wieder zu hinterfragen.

Das ist eine große Aufgabe und eben nicht so einfach aber ich arbeite daran…

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