Ronjas way of life


Ein und dasselbe Buch – aber ein neuer Teil!
25.11.2009, 11:30
Gespeichert unter: Nachdenkliches

Nein, es gibt kein neues Buch!

Ein „Lebensbuch“ kann man zu Lebzeiten gar nicht neu schreiben, es begleitet uns von A-Z und von daher endet es, wenn die Zeit gekommen ist.

Dieses bisher geschriebene Buch gehört zu mir, alle Erlebnisse darin ob gute oder schlechte, sind „meine“ Erlebnisse, die mich zu dem gemacht haben, was ich jetzt bin und mich dahin gebracht haben, wo ich jetzt stehe. Man kann dieses Buch auch nicht einfach zuklappen und wegstellen. Damit würde man einen Teil seines Lebens wegstellen, aber alle Erfahrungen sind wichtig, um daraus etwas zu lernen. So könnte dieses „Lebensbuch“ auch „Lernbuch“ heißen. Durch diese Erkenntnis weiß ich jetzt endlich auch, warum ich die leeren Seiten nicht füllen konnte… – und manchmal muss man eben auch auf „alte“ Ressourcen zurückgreifen.

In der Bibel gibt es auch ein „Altes“ und ein „Neues Testament“  und so wird es in meinem Buch einen „Alten Teil“ und einen „Neuen Teil“ geben. Das Schöne daran ist, dass ich es SELBST schreiben und jederzeit immer wieder ein neues Kapitel beginnen kann!

Nachdem ich für mich diese wichtige Erkenntnis getroffen habe, beginnt der NEUE  TEIL genau JETZT!

Das war mein Prolog zum NEUEN TEIL.

Bis später…

Eure Ronja



Leere Seiten Teil II
12.11.2009, 12:45
Gespeichert unter: Alltägliches, Nachdenkliches

Aufgrund einiger besorgter Mails in meinem Posteingang, muss ich doch ein kleines Lebenszeichen in meinen blog setzen.

Wie Ihr seht, ist das Schreiben eines neuen Buches gar nicht so einfach. Immerhin braucht es seine Zeit, bis man alle Kapitel des alten Buches sortiert, abgeheftet, abgeschlossen und weggestellt hat. Dazu kommt, dass „aller Anfang schwer ist“ und der Anfang eines neuen Buches ganz besonders. Es fehlt erst einmal die Struktur, die Einleitung, der Hauptteil und mit dem Ende möchte ich mich jetzt gar nicht erst beschäftigen, da mir der Hauptteil noch fehlt.

Es ist nicht so, dass ich untätig herumgesessen hätte – nein, ich habe schon mehrfach den Versuch gewagt, etwas Neues zu schreiben. Aber nach einigen Sätzen stelle ich fest, nein, das ist es nicht, dass ist ja  jetzt wieder nichts wirklich Neues, dass kennt man doch schon. Manche Sätze erinnern an Kapitel aus dem alten Buch, wie soll da etwas Neues entstehen?

So sitze ich jetzt also immer noch vor dem ersten leeren Blatt und komme zu dem Schluss: Es wäre schön, wenn man zu zweit „ein“ Buch schreiben könnte. Eine Idee hätte ich da auch schon; allerdings ist die geklaut aus dem Buch „Gut gegen Nordwind“ und die Fortsetzung „Alle sieben Wellen“ von Glattauer. Wirklich klasse diese Bücher und vor allem auch die Geschichte, deren Ende ich hier natürlich nicht verrate, denn nur „selbst lesen“ macht klug und außerdem wäre die Spannung dahin.

Nun übe ich mich also in Geduld und warte auf neue Einfälle und neue Ideen. In der Zwischenzeit geht mein Leben neben der Arbeit natürlich mit Tennis as usual und anderen Freizeitaktivitäten weiter. Dabei bin ich dabei, auch tennismässig ein ganz neues Kapitel zu kreieren und einen ganz neuen Anfang in einem völlig fremden Verein zu wagen. Aber davon mehr zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich dann, wenn ich wieder „klar“ sehe.

Macht Euch also keine Sorgen, wenn ich mal zeitweise nichts schreibe. Ich bin nämlich im Moment vollauf mit „MIR“ beschäftigt und damit auch schon fast überfordert.

Also bis bald liebe Freunde!

Herzlichst Eure Ronja!

PS: Und hier noch ein Spruch, der ganz gut zum Buch passt ;-)

Buch



Leere Seiten….
13.09.2009, 7:58
Gespeichert unter: Glück, Nachdenkliches

in einem neuen Buch ….

An diesem Wochenende hatte ich endlich einmal Zeit ein wenig „herumzugammeln“ und mich mit mir zu beschäftigen. Da habe ich über das neue Buch nachgedacht und mir die Frage gestellt, was könnte darin enthalten sein, was für neue Geschichten schreibt das Leben?

Auf jeden Fall sollte es nicht wieder eine gleiche Geschichte – mit anderen Darstellern sein. Um eine andere Geschichte zu kreieren, muss sie wohl erst einmal in der Vorstellung Gestalt annehmen. Also eine Vision muss her… – aber… ich habe keine bzw. noch gar keine genaue Vorstellung, wie eine andere Geschichte aussehen könnte. Ein Märchen oder ein Traum sollte es jedenfalls nicht sein, sondern realistisch nachvollziehbar und mit glücklichem Ende.

Momentan lebe ich getreu nach dem Motto „carpe diem“, wie ich es mir zu Beginn des Jahres vorgenommen habe. Aber ich glaube, das ist noch nicht alles.

Im neuen Buch sollte ICH die „Hauptrolle“ spielen und nicht irgendwelche „Traumprinzen“ oder besser gesagt „Alptraumprinzen“, die mehr Energie rauben, als geben.  WERTSCHÄTZUNG wird in diesem Buch groß geschrieben und zwar schon ab der ersten Seite, das habe ich mir versprochen.

Während ich so über den Inhalt des Buches nachdenke, kommt mir das Lied von Hildegard Knef in den Sinn:

„FÜR MICH SOLL’S ROTE ROSEN REGNEN…“

In diesem Fall könnte ich mich sogar mit „Regen“ anfreunden ;-) )



Von Mauern und Windmühlen….
29.07.2009, 11:23
Gespeichert unter: Aphorismen, Nachdenkliches, Sprüche, Verse

„Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Schutzmauern
und die anderen Windmühlen“

Dieses chinesische Sprichtwort beschäftigt mich nun schon eine ganze Weile und ich finde es sehr bezeichnend. Wie oft habe ich mich dabei ertappt, eine Mauer zu bauen, damit mich dieser Wind nicht trifft, aber ich glaube es ist tatsächlich einfacher, sich dem Wind der „Veränderung“ hinzugeben und die Flügel auszustrecken.

Denn wer hinter Mauern sitzt, bleibt in einem Gefängnis, wer aber den Mut hat, sich dem Wind zu stellen, gerät in Bewegung und erlangt Freiheit. Ein schönes Bild!

Eine nicht zu stürmische Woche wünscht Euch

Ronja



Ein Oxymoron ? – Freundschaft zwischen Mann und Frau?
09.07.2009, 11:50
Gespeichert unter: Gefühle, Liebe, Nachdenkliches

Im Duden findet man unter „Oxymoron“  folgende Beschreibung: Zusammenstellung zweier sich widersprechender Begriffe, wie z.B. „Eile mit Weile“.

Ich habe kürzlich einen Artikel über den „Klassiker“ „Lass uns Freunde bleiben!“ gelesen.

Wer kennt diesen Satz nicht?

Aber was bedeutet er für Männer???  Warum will er „Freundschaft“? – weil er sich nicht festlegen, aber auch nicht alle Türen gleich zuschlagen will? Ein beziehungsgeschädigter Mann mit schlechten Erfahrungen, der rennt, wenn er die Worte „feste Beziehung“ oder „Liebe“ hört?

Oder ein verheirateter Mann, dem das Verhältnis zu kompliziert und zu heiß geworden ist, der jetzt nach einem Notausgang sucht?

Wenn  sich der Freund dann nicht meldet, hat das den Effekt, dass die Frau nervös wird und nach Erklärungen für sein Verhalten sucht. Und damit hat er dann den gewünschten Erfolg: „der Fisch hängt am Haken“! Obwohl ich ja sagen muss, das gilt für Mann/Frau gleichermassen – nicht nur Männer treiben solche Spielchen.

Schmitz* schreibt in einer Kolumne, dass einem „jeder Angler versichern wird, dass der Köder ja dem Fisch und nicht dem Angler schmecken muss.“ Womit er zwar Recht hat, aber ich habe auch schon von Anglern gehört, die einen Köder auswerfen, bei dem der Fisch den Leckerbissen schluckt, aber den Haken „ignoriert“.

Da macht dann der Angler ein langes Gesicht und der Fisch schwimmt fröhlich zum nächsten Leckerbissen. Gefährlich, aber… – „carpe diem“!

 PS: Vielleicht steckt  manchmal ja auch doch mehr dahinter?

Dazu habe ich gerade heute einen Spruch gelesen: 

Ein Freund ist ein Mensch,
der dich an die Melodie deines Lebens erinnert,
wenn du in der Gefahr bist,
sie zu vergessen.
Rolf Zerfaß

Von solchen Freunden kann man(n)/frau einfach nicht genug haben!

…………………………………………….

 *Matthias Schmitz (Autor des Buches „Problemzone M.A.N.N.“)



Wieder da…
06.03.2009, 9:08
Gespeichert unter: Alltägliches, Glück, Nachdenkliches

Liebe Freunde!

vielen Dank, dass Ihr Euch um mich sorgt. So ganz unbegründet war es nicht, es ist nichts Schlimmes  passiert. Ich hatte mal wieder Glück oder besser gesagt, mein Schutzengel hat mir beigestanden.

Ich bin am Donnerstag vor einer Woche bei vollem Einsatz einen kleinen Stopball beim Tennis zu bekommen, mit meinem Mixedpartner zusammengestoßen und auf dem Tennisbodenbelag (Quarzsand auf Teppich, Untergrund Beton) so ausgerutscht, dass die Beine in die Luft flogen und mein Arm – der  ja noch in der Ausschwungbewegung vom Balltreffpunkt war – keine Möglichkeit hatte, mich auf die Schnelle irgendwie abzustützen. Wo sich der andere Arm befand, kann ich nicht mehr sagen. Jedenfalls hat er nicht „gebremst“. So bin ich ungebremst mit voller Wucht auf den Hinterkopf „geknallt“. Auf einmal war es kurzfristig dunkel und ich hörte die besorgten Stimmen meiner Mitspieler. Ich öffnete die Augen und sah und erkannte alles. Dass ich bei diesem Knall, der wohl in der ganzen Halle zu hören war, die Augen wieder öffnete, damit hatte niemand gerechnet. Ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber… ich konnte mich an alles erinnern und war wieder „voll“ da. Bin aufgestanden, habe einen Schluck Wasser getrunken und wollte unbedingt weiter spielen… Ja, ich weiß, das versteht niemand, aber ich musste irgendwie weiterspielen, um mir zu beweisen, dass alles in Ordnung ist. Denn, sonst wäre es ja wohl etwas „Ernstes“ gewesen. Also habe ich mich aufgerafft und noch ca . eine halbe Stunde weiter gespielt und den Satz beendet. Als ich dann in der Umkleidekabine saß war mir übel und ich habe zugesehen, dass ich so schnell als möglich mit meinem Auto nach Hause kam. Naja, die Nacht habe ich schlaflos verbracht. Kopfschmerzen, Übelkeit und Schmerzen im Nacken und Schultern. Allerdings bin ich noch ins Büro gefahren, da ich dachte, das wird schon wieder. Aber von dort aus wurde ich von einem Kollegen ins Krankenhaus gefahren.

So durfte ich dann ca. 5 Stunden in der Charité verbringen. Man lernt zwar viele Menschen und Schicksale kennen, aber wenn es einem selbst nicht so gut geht, zieht einen das noch mehr runter. Und wieder habe ich erkannt, wie dankbar ich sein kann, dass ich überhaupt noch sitzen und sprechen kann. Dass ich meine Gedanken noch ordnen konnte und mich auch an alles erinnern konnte. Zum Glück hat das CT keine Blutungen im Kopf ergeben und auch keine Knochenverletzung. Lediglich hatte ich dieses komische HWS-Trauma, das sehr unangenehm war und sich im Laufe des Wochenendes noch steigerte. Der Sportartzt am Montag morgen hat mich dann erst einmal eine Woche aus dem Verkehr gezogen. Mit einer Spritze in die Schulter und dem strengen Hinweis „Ruhe zu halten“ ,  mich hinzulegen und auf Fernsehen und alles zu verzichten, hat er mich eine Woche krankgeschrieben.

Ehrlich gesagt, nach Computer war mir in dieser Zeit auch überhaupt nicht. Auf das Fernsehverbot habe ich nicht ganz verzichtet, sondern mir eine Stunde pro Tag eingeräumt. Aber Tennis- und Sportverbot habe ich strikt eingehalten, der Schlag auf den Hinterkopf hat mich nämlich nun doch sehr nachdenklich gemacht.

Mir geht es wieder – bis auf die Schmerzen in der Schulter – fast richtig gut, aber ich werde tatsächlich noch eine Woche mit Tennis aussetzen, wie befohlen.

Froh und dankbar bin ich allerdings, dass ich diesen Sturz fast „unbeschadet“ überstanden habe. An dieser Stelle ist es nur von Vorteil, wenn man – wie man mir nachsagt – einen „dicken Kopf“ hat. Und etwas Positives hatte dieser Sturz auch: Ich werde etwas bewusster mit mir umgehen und bin jeden Tag dankbar dafür, dass ich gesund sein darf. Ein Geschenk, das ich vielleicht gar nicht mehr so richtig zu schätzen wusste oder besser gesagt, das mir gar nicht so bewusst war.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen noch eine schöne gemeinsame „Bloggerzeit“ bei bester Gesundheit!

Alles Liebe

Eure Ronja!



„ER“ ist es nicht…
10.02.2009, 10:26
Gespeichert unter: Gefühle, Liebe, Nachdenkliches

irgendwann im Oktober letzten Jahres hatte ich einmal einen Text eingestellt aus dem Musical „Die Hexen von Oz“.

Die Musik und der Text „Ich bin es nicht…“ schienen zu meiner Situation zu passen, aber je länger ich darüber nachgedacht habe und je mehr kleine Ereignisse mich immer wieder fühlen ließen, dass irgendetwas nicht stimmt, kam ich zu der Erkenntnis, dass diese Aussage gar nicht zutrifft.

Die Musik gefällt mir immer noch, aber der Text müßte lauten:

„ER IST ES NICHT!“.

Eigentlich ganz einfach, denn wenn „ER“ es wäre, dann wüsste er es auch.

Im Grunde sollte man/frau seinen Gefühlen einfach nur trauen. Denn sie melden sich tatsächlich, manchmal nur ganz zaghaft – vielleicht mit dem Gefühl „hier stimmt etwas nicht“ und wenn diese sanften Hinweise einfach überhört werden, sind schmerzhafte Erfahrungen vorpogrammiert. 

Immerhin bin ich mal wieder um eine „kleine“ Erfahrung reicher und mit einem weiteren Vorsatz, meiner inneren Stimme mehr Gehör zu schenken, wieder „on the way“.



Sind Singles glücklicher?
28.01.2009, 11:24
Gespeichert unter: Gefühle, Nachdenkliches

Über dieses Thema hatte  ich letztens im Focus einen Artikel gelesen, über den ich mir Gedanken gemacht habe.

Da ich  ja selbst alle Zustände wie Ehe, Zusammenleben und Single-Dasein erlebt habe bzw. erlebe, bin ich mir nicht genau im Klaren, was nun wirklich besser ist. Da ich inzwischen seit 10 Jahren schon fast „eingefleischte“ Single-Frau bin und offensichtlich eher dazu neige, lieber allein zu leben, als mich irgendwie zu „verbiegen“ oder „anzupassen“, lässt sich diese Frage für mich nicht beantworten.

Sicher denkt ein Single an bestimmten „Familienfeiertagen“ wie Weihnachten usw. auch darüber nach, dass er/sie eigentlich einsam ist. Aber ich habe festgstellt, dass man in einer Ehe viel einsamer sein kann. Und wenn ich nach den Feiertagen davon höre, wie viel Stress un Unfrieden es in einer Familie geben kann, bin ich eigentlich ganz glücklich über die Tatsache, dass ich mir mein Leben so einrichten kann, wie es mir gefällt.

Und trotzdem…. – sehnt sich doch jeder Mensch nach ein bißchen Geborgenheit und Wärme. Die kann man als Single vermissen, aber auch in der Ehe. Von daher ist es eigentlich schon fast egal, in welchem Zustand man sich gerade befindet.

Inzwischen bin ich fast zu der Überzeugung gelangt, dass es eine „dauerhafte“  gute Beziehung fast gar nicht gibt. Zumindest nicht, wenn sich nicht beide Partner in dieselbe Richtung entwickeln. Das kann meiner Ansicht nach nur klappen, wenn beide gleichermaßen den anderen akzeptieren und lieben, wie er ist. Das muss sich die Waage halten, sobald einer von beiden mehr empfindet oder erwartet, wird’s schwierig.

Okay, da ich ziemlich hohe Erwartungen an eine Beziehung, sogar an eine Freundschaft habe und nur das vom anderen erwarte, was ich auch zu geben bereit bin; habe ich noch nicht die „passende“ Lebensform und den -partner gefunden.

Ich gebe zu, dass ich mit meiner jetzigen Lebensform nicht immer glücklich bin, aber zur Zeit bietet sie mir Sicherheit und ich weiß, dass ich mich nur auf mich 100%ig verlassen kann. Ich habe jeden Tag die Möglichkeit, mein Leben zu ändern und jeden Tag kann ich etwas Neues versuchen – und das bedeutet für mich ein Stück Lebensqualität.

Bis zur Klärung meines genauen Zieles denke ich, mit „LIEBE“, nämlich der allumfassenden Liebe, kann jede Lebensform glücklich sein.

In diesem Sinne allen ob Singles oder Paaren alles Gute!

Eure Ronja



LEBE !
02.01.2009, 10:42
Gespeichert unter: Alltägliches, Nachdenkliches

Da ich mir für das Neue Jahr nur vorgenommen habe, im „JETZT“ zu leben, habe ich einige Tipps vom „ollen Hansen“ – Peter – T. Schulz, wieder mal ein Mensch, der mit seinen Texten und Bildern auf  meiner „Wellenlänge“ liegt.  Hier kommen einige seiner Lebensweisheiten für Januar:

Lebe!

 

Hader nicht,

hoffe nicht!

Halte dich

Im Gleichgewicht!

Werde groß,

bleibe klein.

Lass die Welt

In dich hinein!

 

Lebe!

 

Lerne dich,

kenne dich.

Anders als du

bist du nicht!

Du bist heute,

du bist morgen.

Für die beiden

musst du sorgen!

 

Lebe!

 

Mach dir keinen

Tag zur Pflicht.

Warte, bis er

zu dir spricht!

Dann dreh’ mit ihm

deine Runden.

Und behalt’

die guten Stunden!



Wirklich schon wieder ein Jahr??
30.12.2008, 10:46
Gespeichert unter: Alltägliches, Nachdenkliches

Wenn ich so auf den Kalender schaue und sehe, dass das Jahr, das mit so viel Hoffnung angefangen hat, nun auch schon wieder zu Ende geht, dann frage ich mich allen Ernstes „Wo ist die Zeit geblieben?“.

Beim Rückblick auf dieses Jahr war es ein sehr schwieriges Jahr für mich. Aber es hatte auch so seine Highlights. Die Traumhochzeit meines Sohnes und der 90. Geburtstag meines Vaters.

Ja, es gab auch einschneidende negative Ereignisse.  Manche davon waren allerdings auch trotz allen Schmerzes „heilsam“.

Ein Paradoxon, dass ich mich von „Knoten“ und „Bindungen“ lösen musste, um nicht immer wieder abzustürzen. Aber vielleicht war es auch nur so, dass mich diese „Bindungen“ auf einer Ebene festhielten, die meine Weiterentwicklung behinderten?

Egal, fest steht jedenfalls, dass in meinem persönlichen Umfeld ein langsamer und stetiger Aufwärtstrend zu beobachten ist.

Trotz der negativen Konjunkturprognosen erlaube ich mir die Hoffnung, auf ein gutes Neues Jahr!  Wie ich inzwischen festgestellt habe, macht es keinen Sinn, sich immer wieder mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen oder alle Hoffnungen auf die Zukunft zu legen, denn wir leben im „JETZT“. ´

Und da der Weg zur Hölle bekanntlich „mit guten Vorsätzen“ gepflastert ist, habe ich mich entschieden, mir nur eines immer wieder in Erinnerung zu rufen: „Im JETZT zu leben“.  Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft kann ich nicht beeinflussen, aber das JETZT ist erfahrbar.

Mein Motto für nächstes Jahr könnte  „Carpe Diem*“ lauten …

………………

*Die Sentenz „Carpe diem!“ stammt aus der Schlusszeile des um 23 v. Chr. entstandenen Carmen 1,11. Sie ist im Kontext des Gedichtes eine Aufforderung, die knappe Lebenszeit heute zu nutzen und nicht auf den nächsten Tag zu vertrauen.