Ronjas way of life


Schluss-Satz….
01.09.2009, 10:22
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Jedes Buch enthält einen Schluss-Satz, egal wie viele Fortsetzungen es geben mag, aber irgendwann ist jede Schwarte einmal zu Ende.

Wenn das Buch überwiegend gut war, liest man es gern ein zweites Mal, manche Bücher aber, die von Spannung und Dramatik getragen wurden, legt man erst aus der Hand, wenn der Schluss-Satz gelesen wurde, aber man ist enttäuscht von dem Ende und oftmals sind das solche Bücher, die man am besten sofort entsorgt und kein zweites Mal mehr liest. Man tut gut daran, das Buch mit dem letzten Kapitel endgültig abzuschließen und auf eventuelle Fortsetzungen, die das Leben schreibt,  zu verzichten.

ES WIRD ZEIT für ein neues Kapitel – oder besser gesagt für ein NEUES BUCH!

Eine schöne Vorstellung, ein leeres Blatt vor sich zu haben und eine neue Geschichte zu schreiben. In diesem Sinne verzichte ich auf eine Fortsetzung der Geschichte „Es war einmal…“ und beginne mit einem neuen Blatt und einem leeren Buch. Ich weiß schon jetzt, dass es „langweilig“ bestimmt nicht werden wird und ich denke, dass ¬ egal wie es endet ¬ kein unbeschriebenes Blatt darin enthalten bleibt.

Es bleibt spannend….

Liebe Grüße allen meinen Freunden!

Eure Ronja



Geschützt: Es war einmal…
20.08.2009, 11:38
Gespeichert unter: Gefühle

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Das Freundschaftsstöckchen
05.08.2009, 9:39
Gespeichert unter: Alltägliches, Gefühle, Stöckchen

Bei freidenkerin habe ich mir das Freundschaftsstöckchen mitgenommen und stelle hier meine Sicht dazu ein:

1. Hast du eine beste Freundin/besten Freund?

JA, widersinnerigerweise habe ich drei (alle guten Dinge sind drei) beste Freunde und nur eine Freundin

2. Bist Du schon einmal von einer Freundschaft so richtig enttäuscht worden?

JA, schon sehr viele Male und jedes Mal trifft mich das mitten ins Herz. Seit dem bin ich mit dem Begriff „Freundin“ etwas vorsichtiger geworden.

3. Welche Voraussetzungen stehen bei dir an erster Stelle bei einer Freundschaft?

an allererster Stelle „Ehrlichkeit“, woraus sich dann Vertrauen allein ergibt. Toleranz, Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und Sinn für Humor.

4. Wie steht es mit Internet-Freundschaften?

Ja, auch wenn sie nur virtuell sind, habe ich einige Kontakte, die ich sehr schätze und auf deren Meinung ich Wert lege und die mir oftmals wertvolle Hinweise geben, auf die ich nicht verzichten möchte.

5. Kannst du dich einer Freundin/Freund total öffnen und ihr/ihm alles anvertrauen?

Ich bin ein sehr offener Mensch und habe oftmals Menschen vertraut, die dieses Vertrauen mißbraucht haben, inzwischen bin ich etwas vorsichtiger geworden. Aber mit meinem langjährigen Freund hier in Berlin, mit dem ich schon viel Freud und Leid geteilt habe, kann ich immer über alles reden. Es ist gut, dass es ihn gibt!

6. Was erwartest du von einer Freundschaft?

Ehrlichkeit und Offenheit, ansonsten habe ich keine zu hohe Erwartung, die nur zu Enttäuschungen führen würde. Wenn man befreundet ist, nimmt man sich so, wie man ist. Jeder hat seine Ecken und Kanten, die man ja vielleicht auch schätzen gelernt hat ;-)

7. Ist dir das Aussehen deiner Freundin/Freund wichtig?

Nein, es kommt auf das Wesen an!

8. Lernst du gern neue Menschen kennen?

Ja, sehr gern. Ich unterhalte mich gern, lerne oft sehr schnell viele Menschen kennen und bin sehr kontaktfreudig. Ich freue mich auch über diese Gabe, mit anderen Menschen schnell Gesprächspunkte zu finden, sei es auch manchmal nur oberflächlich – in der Umkleidekabine beim Sport oder beim Einkaufen oder sonstwo. Es macht das Leben interessanter …

9. Schließt du leicht Freundschaften?

Tja, das habe ich immer gedacht. Aber durch einige Enttäuschungen, die mir nahe gegangen sind, bin ich sehr vorsichtig geworden. Manche „Freunde“ sind nur solange ein Freund, wie sie ihre eigenen Vorteile von Dir haben, wenn es einem dann selbst schlecht geht, sind sie plötzlich weg. NEIN, auf solche Freunde kann ich verzichten und halte eher „oberflächlichen“ Kontakt, wenn überhaupt.

10. Kannst du ein Geheimnis, das eine Freundin dir anvertraut, für dich behalten?

JA, wenn sie/er das Vertrauen zu mir hat, will ich es nicht verletzen.

11. Hattest du schon einmal einen richtigen Streit mit deiner Freundin/deinem Freund?

Auf jeden Fall, denn oftmals reinigen „Gewitter“ die Luft. Manchmal – bei meiner Freundin – ist dann auch eine kleine „Auszeit“ nötig, um später in aller Ruhe über alles zu reden.

Wenn man die Beweggründe des anderen versteht und weiß, dass der einem nichts Böses will und man ehrlich über seine Gefühle spricht, wird die Freundschaft durch einen Streit noch tiefer und bindender, weil man sich dadurch sehr viel besser kennenlernt und akzeptiert. „Jeder Jeck ist anders…“ man nimmt den Freund eben „wie er ist“.

12. Kannst du schnell verzeihen oder bist du eher nachtragend?

Nachtragend, nein das bin ich absolut nicht. Meistens bin ich sogar die Erste, die den Schritt wagt, mit dem/der Freund/in zu sprechen, da ich im Grunde sehr harmoniesüchtig bin, einem Streit allerdings auch nicht aus dem Wege gehe. Manchmal bin ich stur, aber niemals nachtragend.

13. Warst du schon einmal auf eine Freundin einen Freund neidisch?

Neidisch? ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck, das würde ja heißen, dass ich ihm/ihr das Glück nicht gönne, nein eher „traurig“, dass ich dieses Glück oder was auch immer zur Zeit gerade nicht habe.

14. Hast Du einen Freund/Freundin im Ausland?

Nein

15. Legst du Wert auf den sozialen Status deiner Freundin/deines Freundes?

Nein, ich lege Wert drauf, mich mit einem Freund zu unterhalten, gefühlsmässig, offen und ehrlich, da ist der Status völlig egal.



Ein Oxymoron ? – Freundschaft zwischen Mann und Frau?
09.07.2009, 11:50
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Im Duden findet man unter „Oxymoron“  folgende Beschreibung: Zusammenstellung zweier sich widersprechender Begriffe, wie z.B. „Eile mit Weile“.

Ich habe kürzlich einen Artikel über den „Klassiker“ „Lass uns Freunde bleiben!“ gelesen.

Wer kennt diesen Satz nicht?

Aber was bedeutet er für Männer???  Warum will er „Freundschaft“? – weil er sich nicht festlegen, aber auch nicht alle Türen gleich zuschlagen will? Ein beziehungsgeschädigter Mann mit schlechten Erfahrungen, der rennt, wenn er die Worte „feste Beziehung“ oder „Liebe“ hört?

Oder ein verheirateter Mann, dem das Verhältnis zu kompliziert und zu heiß geworden ist, der jetzt nach einem Notausgang sucht?

Wenn  sich der Freund dann nicht meldet, hat das den Effekt, dass die Frau nervös wird und nach Erklärungen für sein Verhalten sucht. Und damit hat er dann den gewünschten Erfolg: „der Fisch hängt am Haken“! Obwohl ich ja sagen muss, das gilt für Mann/Frau gleichermassen – nicht nur Männer treiben solche Spielchen.

Schmitz* schreibt in einer Kolumne, dass einem „jeder Angler versichern wird, dass der Köder ja dem Fisch und nicht dem Angler schmecken muss.“ Womit er zwar Recht hat, aber ich habe auch schon von Anglern gehört, die einen Köder auswerfen, bei dem der Fisch den Leckerbissen schluckt, aber den Haken „ignoriert“.

Da macht dann der Angler ein langes Gesicht und der Fisch schwimmt fröhlich zum nächsten Leckerbissen. Gefährlich, aber… – „carpe diem“!

 PS: Vielleicht steckt  manchmal ja auch doch mehr dahinter?

Dazu habe ich gerade heute einen Spruch gelesen: 

Ein Freund ist ein Mensch,
der dich an die Melodie deines Lebens erinnert,
wenn du in der Gefahr bist,
sie zu vergessen.
Rolf Zerfaß

Von solchen Freunden kann man(n)/frau einfach nicht genug haben!

…………………………………………….

 *Matthias Schmitz (Autor des Buches „Problemzone M.A.N.N.“)



Janz Berlin is eene wolke…
29.06.2009, 2:32
Gespeichert unter: Gefühle

Lindenblüte

Ganz Berlin durchströmt zur Zeit der wunderbare Duft von Lindenblüten.  „Unter den Linden“ und rund um das Brandenburger Tor riecht es unwiderstehlich süßlich nach Lindenblüten und so richtig nach „Sommer“. Ich liebe diesen Duft, der für mich Inbegriff des Sommers, Sonne und guter Laune ist.  

Aber nicht nur in Berlin, auch im Umland stehen unzählige Linden, die meines Erachtens in diesem Jahr ganz besonders explosiv blühen und ihren betörenden Duft an die Umwelt abgeben.

So habe ich an diesem Wochenende die Natur in all ihrer Pracht auf einer ca. 60 km langen Fahrradtour durchs Berliner Umland genossen. Meine Tennis-Matches am Sonntag waren dann auch von Erfolg gekrönt, so dass es für mich ein rundum gelungenes Wochenende war und es mir wirklich heute sehr schwer fällt, wieder den „Alltag“ zu begrüßen.

Ich wünsche Euch allen eine „dufte“ Woche!

Eure Ronja



Chaos – oder „Wer wird denn gleich in die Luft gehen…?“
22.06.2009, 8:41
Gespeichert unter: Alltägliches, Gefühle, Ärgerliches

Es gibt Tage, da wünscht ich, ich wäre mein Hund… – Ein Lied von Reihard Mey, das mir bei dem vergangenen Chaos-Stress-Tennis-Wochenende nicht mehr aus dem Sinn geht.

Da hat man doch die ganze Woche Stress, kommt abends spät nach Hause und ist eigentlich nur noch froh, die Beine hoch zu legen und sich von irgendeinem Geräusch berieseln zu lassen. Stille???…. – geht ja gar nicht. Da schießen dann so viele unbearbeitete Gedanken durch den Kopf, dass man eigentlich ein rotes „STOPP-Schild“ aufstellen möchte, aber leider… das Gedankenkarussell kreist nur noch. Wo verflixt ist denn der Schalter zum „Abschalten“ geblieben? Da gehen einem Dinge von der Arbeit durch den Kopf, was man unbedingt noch erledigen muss, da fallen einem Sachen ein, die eigentlich total unwichtig sind und noch ewig Zeit haben, aber man könnte ja….. Dann macht man sich Sorgen um enge Verwandte, dann gibt’s einen Geburtstag, was zieht man an, was gibt’s für ein Geschenk, ach ja und dann noch das Sommerfest im Verein, wird ja dieses Jahr ganz groß gefeiert wegen eines Jubiläums, dann das Sommerfest in der Firma, bei dem ich bei den Organisatoren bin, dann die bevorstehenden Tennisspiele am Samstag und Sonntag – von unwichtig bis wichtig hämmern die Gedanken im Kopf und rauben einem den Schlaf. Himmelkreuzdonnerwetter, da möchte man doch mit der Faust auf den Tisch schlagen. „Ruhe“ und „Gelassenheit“ werden zum Fremdwort. Eine Phase, die ich schon lange nicht mehr erlebt, aber an diesem Wochenende voll ausgekostet habe.

Freitag, ein Tag auf den ich mich die ganze Woche freue, denn, es ist der letzte Arbeitstag der Woche und endet abends dann entspannend mit meiner Yoga-Stunde. Aber dieses Mal habe ich mein Fahrrad zur Werkstatt gebracht, weil schon wieder die Lichtanlage nicht funktionierte. Eigentlich eine Tätigkeit, die schnell gehen sollte, Fahrrad abgeben und „Go“. Aber es kam anders. Eine „fachgerechte“ Beratung ließ es sich nicht nehmen, mich über die Vorzüge eines neuen Rades aufzuklären, es gibt ja zur Zeit Super-Sonderangebote usw., was dazu führte, dass ich mich fast hätte bequatschen lassen, ein neues Rad zu kaufen. Zum Glück habe ich mich besonnen und mein sehr gutes und damals sehr teures Rad nur zur Reparatur gegeben. Allerdings war es danach schon zu spät für Yoga. Okay, dann habe ich wenigstens Zeit noch einzukaufen, die Wohnung aufzuräumen und die Tennissachen für den nächsten Tag zusammenzulegen. Also auf dem Weg nach Hause – ohne mein Fahrrad – habe ich es wenigstens geschafft, das Notwendigste einzukaufen. Da treffe ich auf dem Heimweg zufällig einen Freund und wollte eigentlich nur spontan einen Kaffee mit ihm trinken, aber… – ja klar, ich habe mich verquatscht. Also keine Entspannung beim Yoga, spät zu Hause und außer Einkaufen nix geschafft.

Naja, die Tasche für’s Tennis kann man ja auch am Samstag früh noch packen. Order der Mannschaftsführerin: schwarz/weiß. Also beide Varianten heraussuchen, weißer und schwarzer Rock, weißes und schwarzes Oberteil. Also auf meinem Bügel-Wäschehaufen die benötigten T-Shirts herausgefischt – Bügeln??? – nöö,. keine Zeit, muss so gehen, glatt streichen und ab in die Tasche.

Tja, nach meinem gemütlichen Frühstück (oh Wunder) dann noch ein paar Anrufe und noch schnell zur Entspannung vor dem Spiel in die Badewanne hüpfen. Ein Blick auf die Uhr, okay, reicht noch aus, hab’ ja noch eine Stunde Zeit. —————

Nöö, hatte ich nicht, denn als ich den ersten Fuß in aller Gemütsruhe in die Wanne setzte, klingelte schon wieder das Telefon, wo ich denn bleibe? Völlig sprachlos gab ich bekannt, dass ich doch noch eine Stunde Zeit habe… – ohjeh, ein zweiter Blick zur Uhr ließ mich wahrnehmen, dass ich mich um eine Stunde vertan habe. Teufel aber auch, also nur kurz abtauchen in der Wanne, abtrocknen, in die Sachen springen, die Tasche packen und losrasen in einen kleinen Ort außerhalb Berlins, in dem ich mich nicht auskannte, aber in der Hoffnung den Tennisplatz zu finden. Eine Karte hatte ich nicht dabei, ein Navigationsgerät besitze ich nicht, dafür hatte ich aber ein Handy dabei, das seinen Dienst wegen eines leeren Akkus versagte. Meine Mannschaftsführerin war mit den anderen schon losgefahren. Hektik überfiel mich, finde ich in diesem Dorf den Verein?? – komme ich rechtzeitig?? Naja, wenn nicht, ich spiele ja erst in der zweiten Runde, da habe ich ja noch Zeit, die wissen ja, das ich komme. Aber – oh Wunder – ich erreiche das Ziel eine Viertelstunde vor Spielbeginn, werde freudig von meiner Mannschaftsführerin empfangen und hatte gerade noch Zeit mich umzuziehen und auf den Platz zu springen. Dieses Mal musste ich sofort spielen, worauf ich mental schon gar nicht vorbereitet war. Okay, ich brauche nicht weiter zu erwähnen, dass der erste Satz an mir vorbei ging, obwohl ich dafür eine Stunde gekämpft habe, im zweiten kam ich schon etwas besser ins Spiel, habe aber auch den verloren. Also deprimiert und zerknirscht habe ich mir die restlichen Spiele meiner Mannschaftskameradinnen angeschaut, aber auch das Bild war nicht besser. Nach 5 verlorenen Einzeln hatten wir eigentlich schon komplett verloren, aber trotzdem: Die Doppel wollten wir nicht verschenken, schließlich konnten wir noch drei Punkte gewinnen. Wenigstens konnte ich in einem Doppel noch zu einem weiteren Punkt beitragen, aber insgesamt haben wir 6:3 verloren. Aber dann ging’s zum gemütlichen Teil, wir haben vereint mit den Gegnern zusammen zu Abend gegessen und den Sieg der Gegner gefeiert. Ja, der Kölner würde sagen: „Man muss och jönne könne“. Es war dann noch ein sehr schöner Abend und eine späte Heimkehr.

Sonntag stand das nächste Spiel für meine andere Mannschaft auf dem Programm. Antritt 13.30 Uhr in Berlin-Steglitz, also maximal 10 Autominuten von mir entfernt. Da wusste ich ja schon im Voraus, dass ich als erste spielen muss. Okay, dieses Mal war ich gut vorbereitet und bin schon um 13.15 Uhr losgefahren, aber… die komplette Stadt war total verstopft, alle Straßen in meiner Gegend waren gesperrt, weil so ein „blödes“ Fahrradrennen quer durch die ganze Stadt sämtliche Straßen versperrte. Es gab nicht einmal eine Umwegempfehlung, ganz Lankwitz, Steglitz, Tempelhof usw. waren gesperrt. Meine Empörung kannte keine Grenzen, ich habe mich mit einem Polizisten angelegt, der unbedingt auf den Besenwagen warten wollte, der nicht in Sicht war und mit einem Vertreter des Veranstalters. Die Straße war menschenleer, es kam kein Nachzügler, aber der Polizist ließ niemanden durch. Allmählich steigerte sich meine Empörung ins „allegro furioso“, Polizei, Ordnungsamt und Veranstalter bekamen „ihr Fett“ weg, obwohl es niemanden interessierte. Irgendwie erinnert mich die Geschichte an die alte HB-Werbung „Wer wird denn gleich in die Luft gehen?“.

HB

Aber immerhin habe ich meinem Ärger Luft gemacht und als der Besenwagen dann endlich vorbei war, saß ich in meinem Auto und bin mit „Klein-Smarty“ und Vollgas dem sprachlosen Polizisten noch fast über die Füße gerast.

Um 14.00 Uhr erreichte ich abgehetzt und völlig überdreht den Bestimmungsort, meine Mannschaftsführerin war auch noch nicht da, aber meine Gegnerin wartete schon in den „Startlöchern“, so dass ich sofort auf den Platz musste. Naja, ich brauch’s ja eigentlich gar nicht mehr zu schreiben; ich habe natürlich verloren. Ich hatte schon 2:0 geführt, als die Unruhe in der Halle losging und ständig jemand heraus- und hereinrannte, mitten im Spiel hinter meinem Rücken vorbei auf einen anderen Platz ging, was mich völlig irritierte und mich dazu veranlasste, meinen Unmut darüber kundzutun. Wie man sich denken kann sind solche Aktionen während eines Spiels nicht gerade förderlich, um sich zu konzentrieren. Ein Wunder, dass ich nur 6:4 und 6:3 verloren habe. Aber dieses Mal habe ich gegen zwei Gegner gespielt, gegen meine Gegnerin auf dem Platz und gegen mich, was besonders hinderlich ist. Tennis macht ja so viel Spass ;-) ! Aber für mich war der Tennistag gelaufen. Zum Doppel wurde ich nicht mehr eingeteilt und ich hatte nur noch den Wunsch nach„Ruhe“.

Den Rest des Tages habe ich dann in meinem Garten auf dem Liegestuhl verbracht, in absoluter Ruhe, unterbrochen durch wunderschönes Vogelgezwitscher. Eine wirklich angenehme Cool-down-Phase, die ich ohne jegliche Ablenkung durch Lesen oder Musikhören richtig genossen habe, was  meine übererregten Sinne wieder auf den Teppich brachten.

Dabei habe ich mir nur die einzige Frage gestellt: „Wozu das alles?“ – vor allem wenn man sich überlegt, wie schnell das Leben an einem vorbeirast.

Aber etwas Positives hatte das ganze Chaos mal wieder: „ Ich habe gemerkt, wie wichtig ein paar Ruhephasen sind“!

In diesem Sinne allen Lesern eine angenehme Woche – und nicht vergessen: „In der Ruhe liegt die Kraft :-) !



Impressionen Teil 2 – Italien, Österreich, Deutschland
02.06.2009, 9:28
Gespeichert unter: Alltägliches, Gefühle, Glück

Hallo Freunde,

nach einigen Schwierigkeiten hier nun Teil II.

Hier kommen zunächst noch zwei Bilder vom Gardasee, im Hintergrund der Monte Baldo:

09 05 Gardasee Berg-Wanderung1

 

09 05 Gardasee Berg-Wanderung

Auf dem Weg nach Oberstdorf über Tirol habe ich dieses schöne Schloß-Hotel entdeckt,  auf der Fernstraße in Tirol (www.fernsteinsee.at). Ein herrliches Fleckchen Erde, der schöne dunkelgrüne See lud richtig zum Schwimmen ein, allerdings ist der sehr kalt um diese Jahreszeit

09 05 16 Schloß-Hotel Fernsteinsee

09 05 16 Blick vom Schloß-Hotel Fernsteinsee

Mein Geburtstag war ein richtiges Highlilght! Eine Wanderung von Oberstdorf -Tiefenbach bis zum Söllereckkopf stand auf dem Programm. Der anstrengende Aufstieg bei herrlichstem Wetter und das letzte Stück im Schnee,war einfach nur schön und wurde belohnt mit einem wunderbarem Ausblick – super!

Einfach phantastisch diese Bergwelt, das lässt sich im Foto gar nicht wiedergeben. Ich habe jeden Augenblick dieses Tages genossen, obwohl wir fast 40 km unterwegs waren und nachts bei Wetterleuchten um 0.30 Uhr erst wieder in unserer Unterkunft ankamen.

09 05 17 Weg zum Gipfel Söllereck

09 05 17 Panorama Weg z Söllereck

09 05 17 Söllereck Gipfel1

 

09 05 17 Blick vom Gipfel

09 05 17 Abstieg zum Freibergsee1

09 05 17 Abstieg zum Freibergsee2

Okay, diese wenigen Bilder von fast 250 sollen erst einmal genügen, einen kleinen Einblick zu geben. Jedenfalls war das ein erlebnisreicher wunderschöner Tag in jeder Hinsicht, den ich bestimmt lange Zeit nicht mehr vergessen werde. Manchmal ist es leicht glücklich zu sein. Mit allen Sinnen habe ich alles in mich aufgesogen,  die  Geräusche (Vogelstimmen, Wind, Wasserrauschen usw.), die Düfte (Heu, warmer Frühlingswind mit Blütendüften, ja sogar den Schnee konnte man riechen)  und den wahnsinnigen Ausblick auf die Berge -  ich gerate ins Schwärmen. Dabei ist morgen früh die Nacht wieder um und es geht zurück zur Arbeit.

Ich hoffe, Ihr hattet alle ein schönes Pfingswochenende. Hier in Berlin war das Wetter – bis auf heute – gelinde gesagt einfach schlecht! Aber Tennis, Rock’n Roll bei den Petticoats und Skaten am Fläming-Skate haben es mal wieder zu einem wunderschönen, erlebnisreichen Wochenende gemacht, das – wie immer eigentlich – mal wieder viel zu kurz war.

Einen guten Start in die Woche wünscht Euch allen

Eure Ronja!!!



Impressionen Teil 1 – Bella Italia
25.05.2009, 11:40
Gespeichert unter: Gefühle, Glück, Urlaub

Ohweh, die ganzen Bilder von den Speicherkarten auf den PC ziehen dauert bei meinem inzwischen altersschwachen 3-Jahre-Laptop unendlich lange. Das Auswählen einiger Bilder für den blog fällt mir bei der Riesenanzahl von Bildern richtig schwer. Ein paar Bilder von Italien habe ich jetzt versucht „auf die Schnelle“, was inzwischen auch schon wieder 3 Stunden dauert, auszuwählen und für’s web vorzubereiten. Das dauert ja eine Ewigkeit, bis ich ein Bild hier endlich „hochgeladen“ bekomme. Dabei wollte ich noch Bilder von meinem anschließenden Wanderurlaub von Österreich/Tirol und Oberstdorf/Allgäu einstellen… naja,

also, hier kommt erst einmal „Bella Italia“…

Ein Blick von unserer Appartement-Terrasse auf den Gardasee und Voltino di Tremosine.

Tremosine Pineta Campi

Ein Besuch in Limone…

Limone Hafencafe

Limone Cafe

Ein Besuch in Verona:

Verona Arena und

Verona Arena

Verona Masken

Verona Masken 1

Verona

Also, im Moment verzweifle ich mit dem Einfügen der Bilder, das dauert ja ewig… – ist das bei Euch auch so?

Ich breche für heute ab und versuche, demnächst noch ein paar Bilder einzustellen. Für heute reicht mir das. Außerdem ist mir der Rechner jetzt schon dreimal abgestürzt.

Gute Nacht, bis bald Eure Ronja



Wie schnell doch die schönen Tage rennen…
25.05.2009, 8:13
Gespeichert unter: Alltägliches, Gefühle, Glück

… da freut man sich ein ganzes Jahr auf  den Urlaub… und im Nu, sind die „freien“ Tage wieder dahin.

Wenn ich mich an den Vorabend meines ersten Urlaubstages erinnere, auf die Vorfreude und wie glücklich ich war, endlich Urlaub zu haben, dann kommt mir das so vor, als sei das gestern erst gewesen.

Jedenfalls hatte ich wunderschöne Urlaubstage am Gardasee und in den Bergen. Ich habe es durch viele andere Aktionen tatsächlich geschafft, meinen Arm zu schonen und nur eine Stunde pro Tag Tennis zu spielen; unglaublich aber wahr, es waren sogar völlig tennisfreie Tage dabei, an denen ich nichts vermisst habe.

Ganz viele Fotos und kleine Filmsequenzen warten natürlich nun darauf, archiviert zu werden. Das schöne Wetter und die beginnende Tennis-Freiluftsaison hindern mich allerdings zur Zeit daran, mich abends noch in diese Arbeit zu stürzen. Aber gewiss werde ich demnächst einige schöne Bilder vom Gardasee und den Bergen rund um Oberstdorf/Allgäu einstellen.

Der erste Arbeitstag gestaltete sich wider Erwarten recht erfreulich. Nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub wartete auf meinem Schreibtisch neben der Arbeit ein Brief der Geschäftsleitung und eine Prämie für einen erfolgreich umgesetzten Verbesserungsvorschlag auf mich. Wow, darüber wird sich mein urlaubsgeschädigtes Konto richtig freuen.

Tja, manchmal ist das Leben doch schön ;-)

So, liebe Freunde, für heute erst einmal meine Rückmeldung – demnächst ein paar Bildchen und Impressionen aus meinem Urlaub!

Liebe Grüße

Eure Ronja



Rock’n Roll und Latin Moves…
08.03.2009, 3:52
Gespeichert unter: Alltägliches, Gefühle, Glück

unterschiedlicher geht’s wohl kaum. Aber: Es macht beides total viel Spaß.

Zum Glück bin ich – bis auf meine Schulter – wieder ziemlich regeneriert, so dass ich den Fortsetzungskurs im Rock’n Roll am Samstag wieder mittanzen konnte. Also ich muss Euch sagen, diese Musik prickelt in den Beinen. So kaputt und fertig ich auch sein mag, aber bei dieser Musik hält mich nichts mehr auf dem Stuhl. Es war toll, nach 10 Tagen Ruhe sich endlich wieder „austoben“ zu können. Die Figuren werden immer besser und gestern hatten wir den ersten Sprung dabei. Echt klasse, ich hoffe nur, dass ich nicht eine „Bruchlandung“ mache. Aber so schlimm ist es ja nicht. Diesen ersten Hüpfer müssen wir erst mal wieder üben. Gar nicht so einfach, weil mein Tanzpartner fast 2 m lang ist und wenn ich meine Hand auf seine Schulter legen soll, um mich abzustoßen, dann kugelt mir das fast den Arm aus. Also muss ich aus eigener Kraft hochspringen, den Schubs bekomme ich dann von ihm, damit ich auf der anderen Seite lande. Dann die ganze bisherige Kombination zusammenzubauen und wenigstens einmal fehlerlos durchzukommen macht schon riesig Laune und hat den Vorteil, es verbrennt nebenbei noch Fettzellen. Bin zur Zeit ganz froh, dass ich meinen Tennis- und Skate-Freund zu dieser Aktion überreden konnte.

Also, da ich gemerkt habe, dass mir Tanzen unendlich viel Spaß macht, habe ich mich zu einem Latin-Move-Kurs angemeldet. Etwas, dass man eben auch alleine tanzen kann. Heute war die erste Stunde. Ein völlig anderer Bewegungsablauf, der mir erst einmal sehr schwer fällt, da ich das Hüftkreisen ja beim Rock’n Roll nicht gewöhnt bin. Ziemlich unterschiedlich diese beiden Tänze und meinem Gehirn fiel es schon ziemlich schwer, auf weiche, kreisende – lockere Bewegungen umzustellen. Vor allem gab es schon eine Schrittkombination, mit der ich fast überfordert war. Arme, Beine, Hüften, Füße, Hände, Kopf und Schulter gleichzeitig in verschiedene Richtungen zu bewegen bei – ebenfalls super-toller Musik war schon gar nicht so einfach. Dann diese ganze Kombination in mehreren Abfolgen zu tanzen, brachte mich doch echt an meine Grenzen. Aber, so schnell gebe ich nicht auf. Das macht mir Spaß und mal sehen, wieviel ich nächste Woche davon noch behalten habe.

In diesem Sinne let’s Dance und eine schöne nächste Woche

Eure Ronja