Julie & Julia
… ein Film, der im Herbst im Kino anlaufen soll.
Ich hatte die Möglichkeit in einer Preview-Vorstellung diesen Film zu sehen und zu bewerten. Anhand der Beschreibung und der darin mitspielenden Schauspieler hatte ich mir sehr viel von diesem Film versprochen.
Der Film basiert angeblich auf zwei wahren Geschichten und folgt den parallelen Leben von Julia Childs, dargestellt durch Meryl Streep (die die amerikanischen Kochgewohnheiten revolutioniert hat) und Julie Powell (Amy Adams), eine Frau, die es sich zur Aufgbe gemacht hat, ein Jahr lang jeden Tag ein anderes Rezept aus Childs Kochbuch zu kochen. Nebenher hat diese Frau jeden Tag ihre Erfahrungsberichte und Rezepte in einen „blog“ geschrieben.
Für mich war die Rolle von Meryl Streep eher enttäuschend, viel zu unnatürlich, gekünzelt und einfach schrill, teilweise echt komisch (sollte wohl so sein), aber eben völlig überzogen. Dieser Film sollte wohl eine Mischung aus Biographie und Komödie sein. Da er so langatmig und langweilig war, hat man komödienhafte Szenen eingebaut, die alles etwas „auflockern“ sollten. Also ehrlich gesagt, wenn ich nicht im Kino gewesen wäre, zu Hause wäre ich bestimmt nach den ersten Minuten fest eingeschlafen oder hätte „umgeschaltet“. Ein Film, bei der Meryl Streep aus meiner Sicht arg „verloren“ hat und den ich tatsächlich „nicht“ empfehlen kann.
Zudem war er deklariert als „eine Reise zur Selbstfindung . Julie sollte angeblich herausfinden, wer sie wirklich ist. Also von dieser Aussage habe ich in dem ganzen Film überhaupt nichts bemerkt. Schlichtweg gesagt einfach fade.
Meine Kritik fiel dann auch entsprechend aus. Ein Film, den ich mir bestimmt kein zweites Mal anschauen würde.
Aber immerhin habe ich dafür wenigstens kein Geld ausgeben müssen…
7 Kommentare bis jetzt
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Ich habe Meryl Streep’s „Darstellkunst“ bereits in der Verfilmung von „Mamma Mia“ als gekünstelt, schrill und überzogen empfunden. Und als sich ewig wiederholend, was Gestik, Körpersprache und Mimik betrifft. Sie scheint leider, leider ihren Zenit bereits hinter sich zu haben.
Kommentar von freidenkerin 08.06.2009 @ 8:01Liebe Grüße!
Ja, irgendwie komisch, in „Der Teufel trägt Prada“ hat sie mir noch ganz gut gefallen. ABer diese Rolle war einfach nur albern…
Kommentar von ronja 09.06.2009 @ 12:39Der Prada-Teufel war echt super
Ich habs geschafft Ronja
Kommentar von Wortman 11.06.2009 @ 6:58http://wortman.wordpress.com/2009/06/10/gepruft-und-fur-gut-befunden/
Wow Worti, meine herzlichsten Glückwünsche und viel Erfolg! schreibe ich Dir noch persönlich auf Deiner Seite! Ich freue mich für Dich!
Kommentar von ronja 11.06.2009 @ 10:02Gute Nachrichten hier im blog, erst freidenkerin und nun Du auch! Prima, ich freue mich für Euch!
Jetzt fehlst du noch mit einer superguten Nachricht liebste Ronja.
Kommentar von Wortman 14.06.2009 @ 9:28naja, eine gute Nachricht hatte ich ja, als ich aus dem Urlaub kam. Mein scheidender Chef hatte ja noch dafür gesorgt, dass ich eine Prämie für einen Verbesserungsvorschlag und der Durchführung desselben bekam. Hat meinem Konto nach dem Urlaub ganz gut getan
. Jetzt habe ich eine neue Chefin und ich hoffe, dass die ebenfalls meine Ideen aufnimmt, bzw. mir „grünes Licht“ gibt. Da macht die Arbeit dann mehr Spaß!
Kommentar von ronja 16.06.2009 @ 11:07Alles Gute Euch beiden weiterhin
Eure Ronja
Habe zur Zeit viel Stress im Büro und abends keine Lust mehr auf PC, deshalb bin ich so selten hier.
Ach so… ich hab mich schon gewundert, warum ich dich kaum lese bzw. hier nichts passiert.
Ist klar, bei Stress pur würde ich mich auch anders entspannen wollen.
Kommentar von Wortman 20.06.2009 @ 11:58Glückwunsch zur Prämie. Das ist doch ein feiner Zug. Drück dir die Daumen, dass es bei der neuen Chefin ebenso gut läuft